Jan 2015 19

Schrecksekunde beim ATSV Habenhausen im Gastspiel der Handball-Oberliga Nordsee der Männer: Beim 36:23 (19:9)-Erfolg gegen den TvdH Oldenburg bekam der ATSV-Rückraumspieler Mattes Helbig nach 25 Minuten einen Ellbogen ins Gesicht. Der Oldenburger Abwehrspieler Marco Hoffmann sah dafür von den Unparteiischen sofort die Rote Karte, die Südbremer schonten den hart Angegangenen sicherheitshalber für den Rest der Partie.
Das war auch schon der einzige Schmerz, den Gastgeber Haarentor dem Spitzenreiter zufügen konnte. Die Niedersachsen hatten zwar im Vorfeld angekündigt, dass sie nach der schwachen Heimvorstellung der Vorwoche eine Trotzreaktion folgen lassen würden, trotzdem waren die Weiß-Blauen für sie eine gehörige Nummer zu groß. Es dauerte bis zum 2:2, bis die Bremer in die Partie fanden. Mit ihrer starken Deckung, hinter der mit Olaf Abshagen und Marius Voß zwei gute Torhüter standen, fanden die Südbremer schnell besser ins Spiel. Die Sicherheit in der Defensivabteilung wirkte sich zusehends positiv auf die Angriffszentrale aus. Über 6:2 und 8:3 wurden die Huntestädter bis zum 19:9-Halbzeitstand in die Schranken gewiesen. Beim 32:16 hatte der Ligaprimus bereits doppelt so viele Tore wie der überforderte Gastgeber geworfen. Wenn beim ATSV überhaupt etwas zu bemängeln war, dann die finalen zehn Minuten, in denen die Konzentration nachließ. „Darüber kann ich aber kaum meckern“, sagte ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Voß; Mathias Fischer (3), Helbig (1), Marcel Fischer (1), B. Wähmann (7), Schluroff, Meier (5), M. Wähmann (3), Ostermann (7), H. Marien, Müller (4), Steghofer (5)

Weser-Kurier vom 19.01.2015 von Olaf Kowalzik


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