Jan 2015 29

Nach dem ersten Satz war die Habenhauser Welt noch in Ordnung. „Das war richtig schön mitanzusehen. Ich war mir sicher: Heute gehen wir als Sieger aus der Halle“, sagte Co-Trainerin Jasmin Schierenbeck. Ihr Team vom ATSV hatte den ersten Durchgang im Kellerduell der Volleyball-Oberliga 2 mit 25:17 gewonnen. Das war es dann aber auch für den Tabellenletzten beim Gastspiel gegen den Vorletzten SVG Lüneburg. Mit 1:3 verloren die Bremerinnen schließlich und bleiben so weiter abgeschlagen mit vier Punkten Letzter. Dabei war es für den ATSV die Chance, noch einmal etwas näher an die Nichtabstiegsränge heranzukommen. Doch die Spielerinnen verfielen nach dem ersten Satz schnell in die alten Muster. Die argen Probleme bei der Annahme tauchten wieder auf – weshalb der ATSV Habenhausen dann auch die Sätze zwei (18:25) und drei (23:25) verlor. Im vierten Satz dann hatte Lüneburg bereits klar mit 24:17 geführt, ehe der ATSV doch noch einmal herankam. Sieben Matchbälle wehrte das Schierenbeck-Team ab. Vor allem auch dank Jennifer Dietz, die mit ihren starken Angaben punktete. Die Aufholjagd wurde nicht mehr belohnt.

 

Weser Kurier vom 29.01.2015 von Timo Sczuplinski


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