Jan 2015 26

Corinna Wannmacher strahlte mit ihrer Mannschaft vor Glück. „Der Knoten ist bei uns endlich geplatzt“, sagte die Trainerin des ATSV Habenhausen nach dem 30:28 (14:15)-Heimsieg in der Handball-Oberliga der Frauen über den Elsflether TB. Ein Sieg, der den Bremerinnen nach sechs freudlosen Spielen in Serie (1:11 Punkte) richtig gut tut.

Die Habenhauserinnen waren nach der Pleitenserie verunsichert ins Spiel gegangen machten das aber diesmal mit dem enormen Einsatz wieder wett. Allen voran Katharina Kumpf, die auf Rechtsaußen ein sensationelles Spiel bot. Die Linkshänderin traf nicht nur siebenmal selbst, sondern schaltete auch auf dem Weg in die Abwehr den Turbo an. Neben ihrer starken Deckungsleistung holte sie vorne einen Siebenmeter heraus, außerdem war ihre Torquote war bei nur einem Fehlwurf fast perfekt. „Wir haben zwar noch nicht hervorragend gespielt, trotzdem ist der Sieg für unser Selbstvertrauen unglaublich wichtig“, sagte Wannmacher nach dem ersten Erfolgserlebnis nach neun bitteren Wochen ganz klar die Freude. Auch wenn ihre Mannschaft den Tabellennachbarn mit einigen Fehlern im Angriff immer wieder im Spiel hielt. Dafür war Meike Rüther im Tor nicht nur mit ihren drei gehaltenen Siebenmetern ein guter Rückhalt.

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Sabine Peek und Katharina Kumpf wandelten den Pausenrückstand sofort in eine 16:15-Führung um. Nach dem 27:27 legten Alisa Lang und Svenja Klün die vorentscheidende 29:27-Führung nach. Svenja Klün machte das Ende der Negativserie mit dem Treffer zum 30:28-Endstand perfekt – der Jubel war anschließend riesengroß.

ATSV Habenhausen: Rüther; Rother, S. Klün (3), Lang (2), I. Klün (3/1), Leder, Köster (6/1), Kalkowski (3), Buschmann, Lange (1), Abbes, Kumpf (7), Peek (5)

 

Weser Kurier vom 26.01.2015 von Olaf Kowalzik


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