Feb 2015 12

Habenhausen fährt gegen Hannover II zweiten Saisonsieg ein

Die Oberliga-Volleyballerinnen des ATSV Habenhausen schöpfen wieder Hoffnung. Zwar bleibt der Aufsteiger auf dem letzten Tabellenplatz, doch die Vorstellung am jüngsten Heimspieltag mit einer 0:3-Niederlage gegen den SV Nienhagen und einem 3:0-Sieg über die VSG Hannover II lässt die Bremerinnen wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Noch ist der Zug zum Klassenerhalt nicht abgefahren. Mit sieben Zählern weisen die Habenhauserinnen sieben Punkte Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf – was bei vier noch ausstehenden Partien eine äußerst ambitionierte, aber keinesfalls unmögliche Aufgabe ist.

Co-Trainerin Jasmin Schierenbeck war nach dem zweiten Saisonsieg überhaupt auf jeden Fall mit dem Heimspieltag vollauf zufrieden. „Wir haben jetzt endlich einmal gesehen, zu was wir fähig sein können, wenn es einmal läuft.“

Und tatsächlich lief es an diesem Doppelspieltag phasenweise so richtig rund. Auch schon gegen Nienhagen. Höhepunkt war der zweite Satz, in dem der ATSV bereits vier Satzbälle abgewehrt hatte und zum 24:24 ausglich. Nienhagen erkämpft sich wieder einen Satzball doch erneut hält der Gastgeber dagegen und hat beim 26:25 vor einem begeisterten Publikum selbst einen Satzball.

Doch die Gäste blieben cool und entscheiden diesen hart umkämpften Durchgang doch noch hauchdünn für sich. „Da haben wir wirklich schon sehr gut mitgespielt und eigentlich sogar gewinnen können“, sagt Schierenbeck. Dass daraus letztlich nichts wurde, lag unter anderem auch an den Aufschlägen. Angesichts der knappen Satzergebnisse von 19:25, 26:28 und 19:25 reichte dieses Manko bereits als Zünglein an der Waage.

Der Stimmung tat die knappe Niederlage aber keinen Abbruch. Im Gegenteil, schien dieses Partie noch weitere Kräfte entfesselt zu haben, denn gegen den Tabellendritten VSG Hannover II, gegen den im Hinspiel eine 1:3-Niederlage zu Buche stand, dominierte beim 25:19, 25:14, 25:20 überraschend der Außenseiter. Dank der starken Vorstellungen von Mittelblockerin Heide Köhler, Diagonalspielerin Katja Bosse und Außenangreiferin Beeke Giese wurde das komplette Team mitgerissen und war kaum zu bremsen.

Besonders nicht im zweiten Satz, in dem die Gastgeberinnen bereits mit 8:0 in Führung lagen. Erst im dritten Abschnitt hielten die Gäste wieder mit, doch Habenhausen ließ sich diesen Sieg dann doch mit mehr nehmen.

Weiter geht es am 21. Februar. Dann genießen die ATSV-Damen erneut Heimrecht und hoffen gegen Gifhorn und Weende II einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt zurückzulegen.

ATSV Habenhausen: Bosse, Giese, Köhler, Donzelmann, Diez, Neumann, Rocek, Schluroff, Setzer, Wessels, Zeyfang.

 

Weser Kurier vom 12.02.2015 Rainer Jüttner


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