Feb 2015 09

Habenhauser Handballer gewinnen in der Oberliga mit 37:17

Das war die richtige Reaktion des ATSV Habenhausen auf den 40:26-Kantersieg der HSG Barnstorf/Diepholz über den TvdH Oldenburg. Einen Tag nach der Kampfansage des Tabellenzweiten aus Niedersachsens legten die Oberliga-Handballer aus Habenhausen kräftig nach. Der Ligaprimus setzte sich bei der SGSV Friedrichsfehn/Petersfehn locker mit 37:17 (19:10) durch.

Damit kleben die Bremer den Barnstorfern zehn Spieltage vor dem Saisonende weiterhin beharrlich mit einem Punkt Vorsprung direkt vor der Nase und denken nicht im Traum daran, sich von dort zu entfernen. „Wenn die mit 14 Toren Unterschied gewinnen, dann legen wir eben 20 Tore nach. Wenn das so weitergeht, dann ist doch alles gut“, freute sich der Habenhauser Trainer Lars Müller-Dormann über die Nachlegequalitäten seines Teams.

Im Spiel eins nach der Heimniederlage gegen die Barnstorfer tat sich der Spitzenreiter in Bad Zwischenahn nicht lange schwer. Letztendlich hatten es die Bremer beim Tabellenzehnten aber auch ungeahnt leicht, da den Ammerländern einige arrivierte Spieler wie der höherklassig erfahrene Jan-Philip Willgerodt fehlten.

Anfangs hatte sich der ATSV gegen die 3:3-Deckung der Niedersachsen schwer getan und sich in der eigenen Abwehr von den langen Ballpassagen des Gastgebers einschläfern lassen. Daher blieb die Begegnung bis zum 5:5 ausgeglichen. Danach ging der Tabellenführer deutlich konzentrierter zu Werke und las den Niedersachsen die Leviten.

Die scheiterten immer wieder am Abwehrbollwerk des ATSV Habenhausen, der nun allmählich seine gewohnten Konterläufe startete. Das kam vor allem dem Linkshänder Felix Meier zugute, der auf der rechten Flanke überzeugte und insgesamt neunmal ins Schwarze traf.

Über 12:6 machte der Drittliga-Absteiger mit dem 19:10-Halbzeitstand frühzeitig alles klar. Im zweiten Durchgang probierte er die 5:1-Abwehrformation aus, die noch besser funktionierte. Beim 31:14 ermahnte Lars Müller-Dormann sein Team, nicht nachzulassen. Das taten die geschlossen gut aufspielenden Bremer nicht. Dadurch fiel ihr 20-Tore-Erfolg noch höher aus als der 34:21-Hinspielsieg. „Ich bin zufrieden“, betonte Müller-Dormann kurz und bündig.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Voß; Mathias Fischer, Helbig (2), Marcel Fischer (4), B. Wähmann (7), Schäfer (2), Meier (9), M. Wähmann (3), Ostermann (1), Marien (3), Müller (2), Steghofer (4)

 

Weser Kurier vom 09.02.2015 von Olaf Kowalzik


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