Feb 2015 23

Erst verputzten die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen reichlich Spaghetti beim Stühlerücken bei Anna-Lisa Behnken, danach hatte der Tabellenvierte Heißhunger auf mehr. Der Appetit wurde schließlich beim Drittletzten TV Cloppenburg mit dem 26:24 (13:13)-Zittersieg gestillt. „Der Sieg war etwas glücklich, aber verdient“, war ATSV-Trainerin Corinna Wannmacher nach dem dritten Sieg in Folge erleichtert. Das Gelbe vom Ei war die Chancenverwertung ihrer Mannschaft gewiss nicht. „Wir haben den Kopf aber wenigstens noch rechtzeitig aus der Schlinge gezogen“, sagte Wannmacher.

Fast hätten sich die Weiß-Blauen mit ihrer Torflaute nach dem 17:15-Vorsprung um Kopf und Kragen gespielt. Die Niedersachsen drehten den Spieß zum 22:28 um, bevor die ATSV-Trainerin mit der Sonderbewachung der starken Spielgestalterin Inka Bosmann (7/2) taktisch entscheidend in das Spiel eingriff. Die Bremerinnen nutzten die Cloppenburger Verwirrung und setzten sich auf 23:22 ab, zwei Minuten vor Ultimo war aber wieder der TVC mit 24:23 am Drücker. Die restliche Zeit reichte dem ATSV zum Sieg, denn nach dem 24:24 setzte sich die starke Christine Köster gegen die Cloppenburger Abwehr durch und traf zum 25:24. Anschließend meisterte Maike Rüther mit einer Glanzparade rechts unten einen Cloppenburger Siebenmeter, im Gegenzug netzte Dörte Kalkowski zum erlösenden 26:24 ein.

ATSV Habenhausen: Rüther, Repty; Rother, S. Klün (1), Lang (2), I. Klün (6/3), Köster (5) Kalkowski (2), Lange (1), Kumpf (3), Peek (4), Behnken (1), Leder (1), Abbes.

 

Weser Kurier vom 23.02.2015 von Olaf Kowalzik


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