Feb 2015 16

Wiedersehen macht Freude, wenn auch diesmal nur einseitig: Marius Voß, der gute Schlussmann des ATSV Habenhausen, hatte gegen seinen Ex-Klub TV Bissendorf-Holte einen Heidenspaß. Zusammen mit seiner Mannschaft verpasste er in der Handball-Oberliga dem Tabellensechsten eine deftige 31:17 (17:10)-Reise. Da half den Niedersachsen auch nicht, dass sie mit vier Siegen in Folge und breiter Brust in der Habenhausen aufgelaufen waren. Nach der 30:33-Hinspielniederlage hatten sie sich Hoffnungen auf eine Revanche gemacht. Den Zahn zog ihm der Spitzenreiter nach dem zunächst ausgeglichenem 5:4 sofort. „Wir waren im Angriff gut auf die offensive Gäste-Abwehr vorbereitet“, lobte ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann das gute Kleingruppenspiel seines Teams.

Dabei war Linksaußen Tim Steghofer nicht zu bremsen. Er nutzte den Platz, den er durch die offensiven TVB-Halbabwehrspieler erhielt und ging mit Volldampf auf die gegnerischen Nahtstellen. Schließlich zählen das 1:1-Verhalten und der schnelle Antritt zu seinen Stärken. Damit ließ er es elfmal im gegnerischen Kasten klingeln. Noch stärker war die ATSV-Deckung, die sich gegen die körperlich unterlegenen Niedersachsen als schwer zu knackendes Bollwerk erwies. Über 9:6 und 14:8 machte der ATSV Habenhausen zum Seitenwechsel alles klar.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Voß; Helbig (4), Marcel Fischer (1), B. Wähmann (4), Schäfer (4), Meier (2), M. Wähmann (1), Ostermann, Marien (2), Müller (2), Steghofer (11), Schluroff.

Weser Kurier vom 16.02.2015 von Olaf Kowalzik


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