Feb 2015 16

Der ATSV Habenhausen hat sein Leistungstief endgültig überwunden: Die Oberliga-Handballerinnen setzten sich beim abgeschlagenen Schlusslicht SV GW Mühlen mit 27:24 (16:15) durch und fuhren den zweiten Auswärtssieg in Serie ein. „Wir haben kollektiv gekämpft und uns die Chancen gut erspielt“, sagte ATSV-Trainerin Corinna Wannmacher. „Das war genau das, womit wir schon in der vergangenen Woche begonnen hatten.“ Nun stießen die Weiß-Blauen wieder auf die gegnerischen Abwehrlücken, erarbeiteten sich die Torchancen mit flotten Stoßbewegungen und spielten ihre Flügel blank. Ärgerlich war nur, dass die Gäste mit 18 Fehlwürfen immer noch zu viele Chancen liegen ließen. Dafür hinterließ jedoch Judith Repty im Tor hinter einer kompakten Abwehr einen sicheren Eindruck.

Nach dem 16:15-Halbzeitstand setzten sich die Bremerinnen gegen das Schlusslicht bis zum Treffer von Dörte Kalkowski auf 23:17 ab (41.). Als Wannmacher ihre zweite Garnitur einwechselte, verlor ihr Team allmählich den Faden. Und da auch noch überhastet abgeschlossen wurde, gelang dem ATSV in den elf Minuten bis zum 24:24 nur noch ein einziger Treffer von Maike Leder (24:21). In der Schlussphase sackte der ATSV Habenhausen die verdienten Punkte durch die Treffer von Svenja und Insa Klün sowie Katharina Kumpf ein und verbesserte sich auf den fünften Rang.

ATSV Habenhausen: Repty, Rüther (n.e.); Rother, S. Klün (8), Lang, I. Klün (5/1), Köster (3), Kalkowski (4), Lange, Kumpf (2), Peek (4), Leder (1), Abbes, Brandt.

 

Weser Kurier vom 16.02.2015 von Olaf Kowalzik


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