Feb 2015 28

Die Habenhauser Damen behaupten ihren Mittelfeldplatz in der Bezirksliga OHZ/VER/HB. Nach einem 8:3 gegen den TuS Huchting II und zuletzt einer Niederlage gegen den TSV Farge-Rekum wird daran auch das Saisonabschlussspiel gegen den TSV Lesumstotel nichts mehr ändern.

Ebenfalls im Mittelfeld zu finden ist die erste Herrenmannschaft, die aufgrund ihrer Verletzungsprobleme in dieser Saison im Kampf um die Spitze der Bezirksoberliga Nord nicht mithalten kann.

Spannend ist es dagegen bei der zweiten und dritten Herrenmannschaft, die beide auf einem Relegationsplatz stehen und daher mit aller Kraft versuchen, das Abstiegsgespenst auf Abstand zu halten.

Die zweite Herrenmannschaft steht auf Platz 8 der Bezirksliga OHZ/VER/HB. Nach einer 4:9-Niederlage gegen den FT Hammersbeck ging es nun gegen den Neurönnebecker TV (NTV). War das Hinspiel noch mit 6:9 verloren gegangen, so begann das Rückspiel viel versprechend.

Die Habenhauser starteten mit 3:0 Punkten aus den Doppeln. Lars Kleditsch fügte mit seinem ersten Einzel einen weiteren Punkt hinzu. Danach erst konnte Joachim Wedel den ersten Punkt für NTV holen. Auch im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte zwischen den Mannschaften geteilt. Allerdings benötigten sowohl Uli Bergmann als auch Malik Schnackenberg jeweils fünf Sätze. Torsten Ebner machte es ähnlich spannend und konnte im unteren Paarkreuz den Punkt für Habenhausen ebenfalls erst im fünften Satz erkämpfen.

Mit einem 6:3-Vorsprung für Habenhausen ging es in die zweite Einzelrunde. Denkbar knapp musste sich Lars Kleditsch im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben. Uli Bergmann konnte danach sein Einzel noch gewinnen, aber in allen weiteren Einzeln punktete nur noch NTV.

Plötzlich lag Habenhausen 7:8 zurück. Würden Lars Kleditsch und Daniel Henrichs im Entscheidungsdoppel wenigstens noch das Unentschieden retten können? Sie benötigten fünf heiß umkämpfte Sätze, bis sie das Spiel gewonnen und damit zumindest noch das 8:8-Unentschieden gerettet hatten.

Die dritte Tischtennis Herrenmannschaft des ATSV Habenhausen steht zurzeit auf Platz 8 der Roland-Liga, dem Relegationsplatz. Das Spiel gegen den ATSV Sebaldsbrück II, dem direkten Abstiegskonkurrenten, gestaltete sich hochdramatisch. Denn alle wussten, dass dieses Spiel bereits die Vorentscheidung bringen konnte, welche der beiden Mannschaften am Saisonende wenigstens den Relegationsplatz erreicht. Beide habe noch ein schweres Restprogramm, Habenhausen muss noch gegen die ersten vier der Liga, Sebaldsbrück noch gegen den Tabellenersten, der bislang kaum Punkte abgegeben hat.

Der Start mit 2:1 aus den Doppeln machte Hoffnung. Aber gleich alle drei Einzel gingen anschließend verloren. Habenhausen lag 2:4 zurück. Im mittleren und unteren Paarkreuz konnten Ralf Nagel und Jens Arfmann ihre Spiele gewinnen. Habenhausen kam mit 4:5 wieder heran.

In der zweiten Einzelrunde holten Robert Klein und Sebastian Schulze im oberen Paarkreuz erneut beide Punkte nach Sebaldsbrück, das plötzlich sogar mit 7:4 führte. Die Spannung war greifbar. Alle Akteure wussten, wie wichtig dieses Spiel war im Kampf gegen den Abstieg.

Nun aber holte Habenhausen Punkt um Punkt. Im mittleren Paarkreuz gewannen Ralf Nagel und Sebastian Pook, und im unteren Paarkreuz konnte sich Jens Arfmann gegen Franz Kellner durchsetzen. Dann jedoch wurde die Begegnung endgültig zum Krimi. Dieter Marquardt und der junge Sebaldsbrücker Artjom Kashaev lieferten sich fünf hart umkämpfte Sätze, bis Dieter Marquardt das Spiel im fünften Satz nach einem 4:8-Rückstand noch mit 12:10 für sich entscheiden konnte.

Mit einer 8:7-Führung ging Habenhausen ins Entscheidungsdoppel. Konnten Robert Klein und Sebastian Schulze mit einem Unentschieden noch einen Punkt für Sebaldsbrück sichern, oder würde es Ralf Nagel und Jens Arfmann gelingen, das Spiel noch zu gewinnen? Ein weiteres Mal fiel die Entscheidung erst im fünften Satz. Inzwischen fieberte die ganze Halle mit, Spannung pur. Letztendlich mussten sich die Habenhauser im fünften Satz knapp geschlagen geben. Aber mit diesem einen Punkt aus dem 8:8-Unentschieden hatten sie den Abstand zum Abstiegsplatz gehalten und damit zumindest den Relegationsplatz gesichert.

Auch bei der vierten Herren, die in der Kreisliga zurzeit Platz 7 belegen, ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Nach einer 7:9-Niederlage gegen den TSV Osterholz-Tenever II konnten sie gegen den TS Woltmershausen II mit 9:4 gewinnen. Es bleibt spannend.

Im sicheren Mittelfeld dagegen wird sich die fünfte Mannschaft wohl in der 1. Kreisklasse behaupten. Nach Niederlagen gegen den SV Hemelingen II und den TuS Huchting III setzten sie sich im Spiel gegen den TSV Grolland mit 9:5 durch und festigten ihren vierten Platz in der Liga.

In akuter Abstiegsgefahr befindet sich die sechste Mannschaft auf Platz 10 der zweiten Kreisklasse. Es stehen allerdings noch sechs Spiele in der Rückrunde an, so dass vielleicht noch der eine oder andere Punkt erobert werden kann.

Die erste Jungenmannschaft spielt in der höchsten Bremen Jugendliga und schlägt sich dort mit derzeit Platz 8 beachtlich. Sie müssen aber, genau wie die zweite Jungen in der Kreisliga, teilweise noch tüchtig Lehrgeld zahlen.

 Heike Groneberg


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