Feb 2015 09

Vom Lazarett direkt in den Mittelpunkt: Judith Repty feierte beim ATSV Habenhausen in der Handball-Oberliga sechs Wochen nach ihrem Bänderriss eine tolle Rückkehr ins Team. „Sie hat grandios gehalten“, freute sich ihre Trainerin Corinna Wannmacher nicht nur über den 25:19 (13:12)-Auswärtssieg ihres Teams beim TV Dinklage. Wenige Stunden zuvor hatte sich die Habenhauser Torverhinderungsabteilung noch in Alarmstimmung befunden. Da Meike Rüther grippebedingt passen und Judith Repty quasi ins kalte Wasser geschmissen werden musste, warfen die Gäste für den Job zwischen den Pfosten sicherheitshalber auch ihre Feldspielerin Christine Köster ein. Sie musste ihn nicht antreten, da Repty eine starke Leistung bot und ihre Vorderleute als Team überzeugten. Die Bremerinnen standen vor allem nach der Pause in der Abwehr stark und überzeugten auch im Angriff mit guten Kombinationen und beherzten Aktionen. Trotz vieler Zeitstrafen (11:3 gegen den ATSV) setzten sich die Gäste direkt nach der Pause auf 18:12 ab und brachten die Führung sicher ins Ziel.

ATSV Habenhausen: Repty; Rother, S. Klün (6), Lang (3), I. Klün (5/2), Köster (2/1), Kalkowski (4), Lange (1), Kumpf (1), Peek (3), Brandt, Leder, Abbes

 

Weser Kurier vom 09.02.2015 von Olaf Kowalzik


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