Mrz 2015 23

Corinna Wannmacher überlegte kurz. Ein Rausch? „Nein, so würde ich es nicht nennen“, sagte die Trainerin der Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen. „Aber wir treten mittlerweile weitaus sicherer auf“, sagte Wannmacher. Mit 29:21 (12:9) hatte ihr Team gegen den TV Oyten II gewonnen und die Bremer Serie ohne Niederlage auf nun sieben Spiele und 13:1 Punkte ausgebaut.

Eine ziemlich beeindruckende Bilanz, mit der sich die Südbremerinnen aus ihrer Punkte-Flaute aus der Hinrunde längst befreit haben. Gegen den TV Oyten, der das Hinspiel gegen den ATSV noch mit 28:24 gewonnen hatte, hatten die Habenhauserinnen auch dieses Mal zwar leichte Anfangsschwierigkeiten. Aber die Gastgeberinnen fingen sich schnell. Nach dem Ausgleich zum 7:7 zogen sie auf und davon. Und das, obwohl sie viele hundertprozentige Torchancen ungenutzt ließen. Auch die wieder einmal starke Oytener Torfrau, an der die Bremerinnen im Hinspiel noch reihenweise gescheitert waren, konnte daran nichts mehr ändern. Für den ATSV sieht es fünf Spieltage vor dem Ende weiter so aus, als könnten sie ihr Saisonziel (Platz drei bis fünf) erreichen.

ATSV Habenhausen: Rüther, Repty; S. Klün (6), Abbes (2), Lang (4), Leder, I. Klün (6/5), Kalkowski (2), Lange, Kumpf (1), Peek (4), Behnken (1), Köster (3), Brandt

 

Weser Kurier vom 23.03.2015 von Timo Sczuplinski


Impressum | Powered by Testroom