Mrz 2015 09

Björn Wähmann beim Sprungwurf © Olaf Kowalzik

Neunfacher Torschütze beim knappen 27:26: Björn Wähmann. (Olaf Kowalzik)

Das Resultat des Konkurrenten war es aber wohl auch, das bei den Gästen zu sehr zum „Bruder Leichtfuß“ geführt hatte. „Im Kopf war meine Mannschaft schon vor dem Anpfiff einen Schritt weiter“, sagte Müller-Dormann über die ersten 30 schwachen Minuten seines Teams. Denn die Gäste spielten pomadig auf und im Angriff nahezu ohne Druck. Während den meisten Bremern der Zug zum Tor fehlte, war der gut aufspielende Björn Wähmann im Rückraum auf sich allein gestellt.

Die ATSV-Abwehr bekam wiederum den drittligaerfahrenen Robert Langner überhaupt nicht in den Griff und ließ sich von ihm vor der Pause alle seine sechs Treffer einschenken. Das böse Erwachen folgte über 9:10 mit 9:13 auf dem Fuße, der Vier-Tore-Pausenrückstand war durchaus gerecht. Selbst nach dem Seitenwechsel drohte den Gästen bis zum 13:18 Schlimmes. Danach zeigte die auf die 5:1-Variante umgestellte Habenhauser Abwehr Wirkung. Robert Langer wurde wirkungsvoll abgeschirmt, sodass die Bremer nicht nur zum 19:19 ausgleichen, sondern beim 21:19 sogar die erste Führung seit dem 8:7 erzielen konnten. Nach dem 25:25 sorgten Björn und Mirco Wähmann per Siebenmeter für die Entscheidung. Die letzten 25 Sekunden nach dem Anschlusstor hielt der ATSV den Ball in seinen Reihen. „Wir hatten die bessere zweite Hälfte gespielt, am Ende aber schon etwas Glück gehabt“, sagte Lars Müller-Dormann erleichtert.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Voß; Mathias Fischer, Helbig, Marcel Fischer (2), B. Wähmann (9/3), Schäfer (4), M. Wähmann (6/5), Ostermann (4), Marien (2), Müller, Meier (1).

Weser-Kurier vom 09.03.2015 von Olaf Kowalzik


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