Mrz 2015 09
Damit hat sich für den Aufsteiger das Abenteuer Oberliga bereits nach einer Saison wieder erledigt, für Co-Trainerin Jasmin Schierenbeck allerdings kein Grund zum Frust. „Niemand von uns ist jetzt am Boden zerstört. Für uns war das Ganze ein ganz toller Ausflug. Tatsächlich haben uns hier alle Spiele sehr viel Spaß gemacht und uns gefordert. In der Verbandsliga gab es dagegen nur zwei bis drei richtig schöne Spiele“, sagte Schierenbeck.

Aber genau dorthin müssen die Habenhauserinnen in der neuen Saison ab September 2015 wieder zurück. Denn auch gegen Gifhorn (20:25, 19:25, 17:25) und Weende II (23:25, 22:25, 20:25) hatte es am letzten Heimspieltag der Serie nicht gereicht. Vorzuwerfen haben sich die ATSV-Damen allerdings nichts, denn allein die personellen Voraussetzungen waren alles andere als ideal.

Bereits das Training litt unter den grippebedingten Ausfällen, am Spieltag selbst standen gerade einmal acht Habenhauserinnen zur Verfügung, darunter mit Katrin Franke eine Spielerin, die ansonsten lediglich mittrainiert, diesmal aber ihr Debüt feierte. Mit Anka Wessels stand lediglich eine gelernte Außenangreiferin zur Verfügung, und die ging auch noch angeschlagen ins Spiel. „Trotzdem hat sie eine starke Leistung gezeigt“, sagte Schierenbeck. Neben ihr sorgte gelegentlich Katy Ronzelmann für Entlastung wenn die Mittelblockerin in den Außenangriff wechselte.

Angesichts dieser Voraussetzungen waren diverse Einbrüche im Spiel des ATSV angesichts fehlender Alternativen auf der Bank programmiert. Diese nutzten beide Gästeteams leidlich aus, sodass sich die Habenhauserinnen für ihre insgesamt wackere Gegenwehr trotzdem nicht mit einem Satzgewinn belohnen konnten.

ATSV Habenhausen: Bosse, Köhler, Donzelmann, Setzer, Wessels, Zeyfang, Ronzelmann, Frank.

Weser-Kurier vom 05.03.2015 von Rainer Jüttner


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