Mrz 2015 23

SV GRAMBKE-OSL. – HABENHAUSEN

Oberliga Nordsee Männer: Die Rollen sind vor dem Lokalderby klar verteilt: Der Fast-Aufsteiger ATSV Habenhausen gibt seine Visitenkarte beim Fast-Absteiger SV Grambke-Oslebshausen ab – der Tabellenführer logiert beim Drittletzten. Das Duell der beiden ungleichen Vertreter hatte schon im Hinspiel zu einem klaren 34:23-Sieg der Weiß-Blauen aus dem Bremer Süden geführt. Dem Gastgeber wäre zwar durchaus zuzutrauen, das Stadtduell zumindest phasenweise offen gestalten zu können, über die gesamte Spieldauer aber wohl eher nicht. Da reicht auch der erste Punktgewinn dieses Jahres in Cloppenburg nicht als Argumentationshilfe aus. „Wir brauchen über einen möglichen Sieg nicht lange nachzudenken“, meint SVGO-Trainer Boris Linnemann. Trotzdem will sein Team den Zuschauern ein ansehnliches und sportlich faires Derby liefern. „Wir werden 60 Minuten kämpfen, um das Spiel lange Zeit interessant gestalten zu können.“ Böse Neuigkeiten gibt es von der Verletztenfront des SV Grambke-Oslebshausen, denn der zunächst diagnostizierte Muskelfaserriss bei Convan Klamkormjitt stellte sich mittlerweile als Wadenbeinbruch heraus. Till Tietje hat sich derweil eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen. Für beide Spieler ist die Saison damit beendet. Gaalt Henschel möchte dagegen nach seiner Aushilfe in Cloppenburg jetzt auch gegen Habenhausen wieder mit von der Partie sein.

 

Weser Kurier vom 20.03.2015 von Olaf Kowalzik


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