Apr 2015 20

Insofern überwog bei der ATSV-Trainerin auch mehr die Freude. Zumal es der passende Auftakt für die anschließende Geburtstagsfeier von Janett Brandt war, die diesmal pausierte. In den richtigen Partymodus hatte die Weiß-Blauen das Schwestern-Duo Insa und Svenja Klün geworfen. Insa Klün bediente bei einem Spielzug knapp 20 Sekunden vor Ultimo ihre ältere Schwester, die fackelte nicht lange und traf zum 31:30-Endstand. Danach machte der ATSV die Schotten bis zum Abpfiff der sehr jungen, aber ausgezeichnet leitenden Schiedsrichter Henrik Dieckmann/Alexander Riemer (HSG Hannover-West) dicht.

Der ATSV Habenhausen schien die Weichen zu seinem neunten ungeschlagenen Saisonspiel in Folge (17:1 Punkte) frühzeitig stellen zu wollen: Über 3:1 blieb es bis zum 5:4 spannend, danach setzten sich die Gastgeberinnen auf 12:8 ab. Bis dahin spielten sie einen flotten Ball, wobei auch ihre erste und zweite Welle gut passte.

„Danach haben wir es versäumt, den Deckel drauf zu machen, wir hätten souveräner gewinnen müssen“, kritisierte Trainerin Wannmacher. Beim 15:15 war der Vorsprung verspielt, Insa Klün (2), Sabine Peek und Svenja Klün verschafften ihrem Team zum Seitenwechsel jedoch wieder Luft (20:16).

Dass diese beim 20:21-Rückstand mehr als aufgebraucht war, lag an dem Fehlstart der Gastgeberinnen in die zweite Hälfte. Zum Glück hatte Christine Köster nach der Pause die Verantwortung übernommen und dort sechs Tore für ihre Farben erzielt. Nach einem ausgeglichenen Spielverlauf verspielte der ATSV beim 29:27 erneut einen Vorsprung, am Ende ging er trotzdem als knapper, aber verdienter Sieger vom Feld. Damit haben die Bremerinnen gute Chancen, die Saison als Tabellendritter zu beenden.

ATSV Habenhausen: Rüther, Repty; Rother, S. Klün (6), Lang (4), I. Klün (4/1), Köster (8/2), Kalkowski (1), Lange (1), Kumpf (3), Peek (2), Behnken, Leder (2).

Weser- Kurier vom 20.04.2015 von Olaf Kowalzik


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