Apr 2015 13

Habenhauser Oberliga-Handballer besiegen Bützfleth/Drochtersen mit 33:21

Noch fünf Punkte aus drei Spielen, dann sind die Oberliga-Handballer des ATSV Habenhausen an ihrem Ziel angekommen. Der Tabellenführer konterte den Barnstorfer 30:25-Erfolg über den TSV Bremervörde mit einem standesgemäßen 33:21 (19:8)-Heimsieg über den Vorletzten HSG Bützfleth/Drochtersen. Damit bleibt ihr Zwei-Punkte-Vorsprung auf den Verfolger aus Barnstorf/Diepholz bestehen. Die Rückkehr in die dritte Liga nimmt für den Bremer Traditionsklub immer stärkere Konturen an.

Dass der ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann seine Mannschaft nach dem Abpfiff trotzdem ins Gebet nahm, lag an der Schlussphase des Spitzenreiters. Der hatte sich nach dem 32:16-Vorsprung etwas zu sehr gehen lassen. „Das bleibt von diesem Spiel hängen und ist einfach ärgerlich. Gegen Bützfleth hatte das ja keine Auswirkungen mehr, aber gegen andere Mannschaften können wir uns solche Nachlässigkeiten nicht erlauben“, bemängelte der ATSV-Trainer.

Das Abschlussprogramm des Tabellenführers ist zwar absolut lösbar, die Klubs aus Schwanewede/Neuenkirchen, Cloppenburg und Elsfleth besitzen für ihn aber durchaus Stolpersteinqualitäten. Das Programm der HSG Barnstorf/Diepholz ist mit dem SV Grambke-Oslebshausen, HSG Bützfleth/Drochtersen und der HSG Schwanewede/Neuenkirchen als leichter zu bewerten. Aber die HSG läuft den Südbremern eben auch noch zwei Punkte und elf Tore hinterher.

Der ATSV Habenhausen hatte mit den „Men in Black“ aus Bützfleth/Drochtersen keine Mühe. Vor der Pause konnte sich Olaf Abshagen im Tor hinter einer äußerst souveränen Deckung auszeichnen, sodass sich der Gastgeber nach dem 1:1 über 9:1 und 15:5 frühzeitig als Chef im Ring erwies. Wichtig war dabei, dass die Bremer Abwehr äußerst konzentriert blieb, auch wenn die langen Angriffe der Niedersachsen teilweise an der Zeitspielgrenze schrammten. Einige schnelle Angriffe und ein durchdachtes Aufbauspiel gaben dem Gast dem Rest.

Nach dem Seitenwechsel hatte Marius Voß im Tor des ATSV Habenhausen allerdings das Pech, dass seine Vorderleute immer nachlässiger wurden und auch im Angriff hier und da den Kopf verloren. Daher baute der Gastgeber den Elf-Tore-Pausenvorsprung nicht mehr maßgeblich aus und spielte nach dem 32:16 schließlich völlig kopflos auf.

ATSV Habenhausen: Abshagen,Voß; Mathias Fischer (1), Schluroff, Helbig (2), Marcel Fischer (6), B. Wähmann (7), Schäfer (5), Meier, Rudolph, M. Wähmann.

 

Weser Kurier vom 13.04.2015 von Olaf Kowalzik


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