Mai 2015 12

„The same procedure as last year“ – erneut musste die zweite Tischtennismannschaft des ATSV Habenhausen ihren Platz in der Bezirksliga OHZ/VER/HB in der Relegation verteidigen. Die Konkurrenten kamen in diesem Jahr vom TSV Blender und von der SG Aumund-Vegesack II.

Die Mannen um Matthias Schmuhl rechneten sich durchaus Chancen aus, betrachteten den TSV Blender aber als Favoriten. Um so größer war der Schreck, als gleich das erste Spiel gegen die vermeintlich schwächere SG Aumund-Vegesack II mit 7:9 verloren ging. Wie hauchdünn die Niederlage war, wird an dem für Habenhausen positiven Satzverhältnis von 34:33 deutlich. Allein sieben Spiele wurden erst im fünften Satz entschieden, wobei Habenhausen sich dabei aber nur zweimal durchsetzen konnte.

Die Habenhauser waren mit 0:3 aus den Doppeln gestartet, erkämpften sich jedoch mit den ersten drei Einzeln sofort den Einstand. Sowohl Lars Kleditsch als auch Daniel Henrichs und Uli Bergmann gewannen ihre Spiele. Der Erleichterung über diesen 3:3-Ausgleich folgte die Ernüchterung, als die folgenden drei Spiele alle an die SG Aumund-Vegesack gingen. Erst im zweiten Durchgang punktete auch Habenhausen wieder. Das obere und mittlere Paarkreuz war siegreich. Jetzt führte Habenhausen sogar ganz knapp mit einem Punkt.

Erneut aber musste sich das untere Paarkreuz Habenhausens geschlagen geben. Beide Spiele gingen nach fünf hart umkämpften Sätzen an die SG Aumund-Vegesack, die nun mit 8:7 wieder in Führung ging.

Das Entscheidungsdoppel könnte wenigstens noch ein Unentschieden ergeben. Doch erneut lag Habenhausen zurück, die ersten beiden Sätze gingen verloren. Aber Kleditsch und Henrichs gaben nicht auf, kämpften sich zurück und gewannen die nächsten beiden Sätze. Eine weitere Entscheidung im fünften Satz. Und wieder zog Habenhausen den Kürzeren, verlor doch noch das Spiel und damit insgesamt mit 7:9 gegen die SG Aumund-Vegesack II.

Also musste im zweiten Spiel gegen den TSV Blender unbedingt ein deutlicher Sieg her, um dann vielleicht vom Ergebnis des letzten Spieles profitieren zu können. Ein riesengroßer Druck lastete auf jedem Einzelnen.

Der Beginn war ermutigend. 2:1 startete Habenhausen mit einer Führung in dieses Spiel. Durch ausgeglichene Ergebnisse im oberen und mittleren Paarkreuz konnte dieser knappe Vorsprung gehalten werden. Das untere Paarkreuz mit Torsten Ebner und Heiko Sumann baute den Vorsprung sogar zu einem 6:3 aus. Zwar konnte Blender noch auf 6:4 verkürzen, aber anschließend ließen die Habenhauser nichts mehr anbrennen und brachten ihren 9:4-Sieg sicher nach Hause.

Nun hieß es abwarten. Würde der TSV Blender die SG Aumund-Vegesack II besiegen können und Habenhausen damit aufgrund des besseren Spieleverhältnisses die Relegation gewinnen? Zweieinhalb Stunden mussten die Habenhauser zittern bis zum 9:3-Sieg für den TSV Blender. Damit hatten alle drei Mannschaften je einen Sieg und eine Niederlage, 2:2 Punkte. Lediglich aufgrund des etwas besseren Spieleverhältnisses konnte Habenhausen auch in diesem Jahr die Relegation gewinnen und damit den Verbleib in der Bezirksliga OHZ/VER/HB sichern.

Nun kann Sportwart Jens Arfmann mit den Planungen für die nächste Saison beginnen. Bis zum Meldeschluss Ende Mai gibt es weitere Probleme zu lösen. Nicht nur die Damen hoffen, bis dahin noch Verstärkung zu finden. „Es ist fraglich, ob wir uns ohne Verstärkung in der Bezirksliga OHZ/VER/HB halten können“, sorgt sich Mannschaftsführerin Mandy Ehrlicher. Auch Patrick Möhle musste in der vergangenen Saison feststellen, dass sein Kader kaum für die Bezirksoberliga Nord ausreicht, für den angestrebten Aufstieg in die Landesliga auf jeden Fall deutlich zu knapp besetzt ist. Die anderen Habenhauser Mannschaften haben ebenfalls noch das eine oder andere Fragezeichen in ihrer künftigen Aufstellung. Anfragen aller Spielstärken werden daher gern entgegengenommen.  Fragen beantworten gern Abteilungsleiter Sebastian Pook (Tel.: 67369377) und Sportwart Jens Arfmann (Tel.: 833867).

Heike Groneberg


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