Mai 2015 21

Ab 9.45 Uhr trudelten die ersten Ausflügler auf dem Parkplatz an der Halle Kästnerstraße ein um sich –gut bepackt mit Picknick und Sandspielzeug, Decken und Bällen mit dem schon wartenden Bus auf den Weg ins nicht weit entfernte Ristedt Warwer Sand aufzumachen. Mit rund 50 großen und kleinen ATSVlern im Bus und weiteren 10 in eigenen Autos ging es pünktlich um 10.00 Uhr los. Bereits im Bus wurde die erste kleine Nascheinheit verteilt, was die Stimmung zusätzlich steigerte. Auch wenn die Wetteraussichten nicht überragend waren, so sollte es doch wenigstens nicht regnen. Gegen ein bisschen Wind und Kühle kann man sich schließlich anziehen. Und wie wir schnell feststellten, frieren die meisten Kinder sowieso nicht. Schon auf dem Weg vom Waldparkplatz zur Sandkuhle – dieses Jahr wieder ohne Umweg- hatten die Ersten ihre Jacken ausgezogen. Und sobald die Kuhle erreicht und das Lager rudimentär aufgeschlagen war, tobten, bolzten, buddelten und rannten die Kinder durch Sand und Wald. Weil in diesem Jahr erfreulicherweise auch viele Erwachsene mitgekommen sind, versuchten wir uns an ein wenig Volleyball und Gummitwist. Da es nicht wie in Habenhausen eigentlich üblich eine vorgeschriebene Mittagszeit (12.00 Uhr) beim Himmelfahrtsausflug gibt –auch auf den früher obligatorischen anschließenden Mittagsschlaf/Mittagsruhe wird inzwischen verzichtet- begannen einige bereits um kurz nach 11.00 Uhr mit dem Picknick. Die köstlichsten Dinge zauberte so mancher aus seinem Rucksack. Die Zeit verging wie im Flug und ehe wir uns versahen war es 14.00 Uhr und Silke machte sich mit der Versteckergruppe auf den Schatz der Schnitzeljagd zu verstecken. Zwanzig Minuten später trabten die Sucher hinterher und taten sich recht schwer beim Auffinden der Pfeile und Aufgaben. Letztendlich konnten wir dann aber mit etwas Hilfe doch noch den Schatz entdecken, die versteckten Kinder blieben allerdings von den Suchern unentdeckt. Vielleicht war aber auch das Interesse die Versteckten zu finden angesichts des süßen Schatzes nicht mehr ganz so groß. Jetzt musste auch schon zusammengepackt werden. Glücklicherweise waren keine Schuhe oder andere wichtige Utensilien verbuddelt worden, so dass wir um 16.00 Uhr wieder den Bus erreichten und gegen halb Fünf an der Kästnerstraße ankamen. Mir hat es wieder viel Spaß gemacht und freue mich schon auf das nächste Jahr.

Sybille Ritting


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