Sep 2015 03

Habenhausen siegt in Rostock
Die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen befinden sich in einer außerordentlich guten Frühform. Die Südbremerinnen triumphierten ungeschlagen beim zweitägigen Warnemünde-Cup in Rostock. Außerdem stellten sie mit ihrer Torfrau Bryana Newbern die beste Spielerin des Turnieres. Dass das Lob über ihre Team- und Spielqualität obendrein auch noch von der Tribüne und den Gegnern auf die Weiß-Blauen herunterprasselte, war die Bestätigung für die starke ATSV-Turnierleistung.

„Wir sind ganz anders als in der vergangenen Saison: noch variabler“, sagt Habenhausens Trainerin Corinna Wannmacher und ist von der Leistung ihrer Mannschaft durchweg angetan. „Viele Spielerinnen stehen jetzt auf ganz verschiedenen, zusätzlich neuen Positionen und fügen sich damit nahtlos in das Team ein.“ Auch Karina Schieges, die aus der zweiten Vertretung am Kreis unterstützte, hinterließ einen guten Eindruck. Dadurch verteilten sich die Torschützen auf das gesamte Team, weshalb die Bremerinnen auch nicht die beste Torschützin des Turnieres stellten. Dafür aber die beste Spielerin des Warnemünde-Cups. Die teilnehmenden Mannschaften votierten für die die neue Habenhauser Torfrau Bryana Newbern, die mit ihrer starken Leistung selbst die Feldspielerinnen in den Schatten stellte. Ungewöhnlich, wo doch sonst eher die Tore zählen. Eine Flasche Sekt und ein kleines Geschenk gab es für sie vom Veranstalter zur Belohnung.

Verdacht auf Muskelfaserriss

Ein einziger Wermutstropfen sei allerdings gestattet: Die Habenhauser Allrounderin Christine Köster war schon am ersten Spieltag mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss in der Wade ausgefallen. Das dürfte ihr einige Tage Zwangspause einhandeln. Im ausschließlich mit Oberligisten besetzten Feld setzte sich der ATSV Habenhausen gegen die HSG Neukölln (14:8), SV Warnemünde (21:13) und den HC Leipzig III (21:11) unangefochten an die Vorrundenspitze. Im Viertelfinale wurde dann auch der SV Pädagogik Rostock mit 15:9 aus dem Weg geräumt.

Da sich die Habenhauser Gruppe als stärker erwies, trafen sie im Halbfinale mit dem HC Leipzig III (15:9) und im Endspiel mit dem Gastgeber aus Warnemünde (17:14) auf die mittlerweile bekannten Gesichter. Der SV Warnemünde hatte dabei gegenüber dem Vortag –es fehlten einige Spielerinnen aufgrund der Einschulung ihrer Kinder- ein deutlich verändertes Team aufgestellt. Das half dem Vizemeister der Mecklenburg-Vorpommern-Liga bei einem zwischenzeitlich auf Sechs-Tore-Rückstand aber auch nicht, um dem ATSV noch den verdienten Turniersieg zu entreißen. Neben dem sportlichen Erfolg freuen sich die Bremerinnen außerdem über die Zusage von Marcel Klische, der Corinna Wannmacher künftig als Co-Trainer zur Seite stehen wird. Der B-Lizenz-Inhaber hatte zuvor die männliche B-Jugend gecoacht und ist Auswahltrainer des Bremer Handballverbandes.

Heute gegen SG Findorff

Am heutigen Donnerstag testet der ATSV Habenhausen um 20 Uhr in der Nordstraße gegen den Oberliga-Neuling SG Findorff weiter. Am Sonnabend nimmt er dann von 10 Uhr bis 18.30 Uhr am Turnier der HSG Barnstorf/Diepholz (Walsener Straße) teil. Gegner werden der Liga-Rivale BV Garrel, die Landesligisten HSG Hannover-Badenstedt II und HSG Barnstorf/Diepholz sowie die Landesklasse-Teams TuS Sulingen und HSG Harpstedt/Wildeshausen sein.

Weser-Kurier verfasst von Olaf Kowalzik am 03.09.15


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