Sep 2015 24

ATSV Habenhausen II muss sich mit 30:34 geschlagen geben
Für die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II hatte der Schrecken zum Saisonstart einen Namen – genauer gesagt sogar zwei. Denn letztlich waren es die drittligaerfahrenen David Kraeft und Jan Krewenka, die von der Abwehr des Gastgebers zu keinem Zeitpunkt der Partie unter Kontrolle gebracht werden konnten. Zusammen warfen die beiden insgesamt 21 Tore für den VfL Fredenbeck II und zeichneten damit hauptsächlich verantwortlich für den späteren 34:30 (16:14)-Sieg ihrer Mannschaft.

Dabei war Habenhausens Trainer Julian Kühn nach der Saisonpremiere vor eigenem Publikum gar nicht einmal so unzufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „In erster Linie wurde eine gute Mannschaftsleistung gezeigt. Leider ist es uns nicht gelungen, die entscheidenden Nadelstiche zu setzen, die es gebraucht hätte, um die Punkte gegen Fredenbeck einzufahren.“

Tatsächlich lieferten die Habenhauser den Gästen auch ohne die verletzten Bastian Klün und Linkshänder Patrick Bartsch, aber verstärkt mit Felix Meier, Kai Rudolph und Janik Schluroff aus dem Drittligateam eine schnelle, ausgeglichene und gute Verbandsligapartie. Nach dem 10:10 setzte sich Fredenbeck erstmals auf 15:10 ab, doch Habenhausen kämpfte sich bis zur Pause noch auf 14:16 heran. Nachdem die anfangs defensive 6:0-Deckung eher unsicher wirkte, klappte es nach der Umstellung auf die offensivere 5:1-Variante deutlich besser.

Auch nach der Pause blieb es ausgeglichen, der ATSV Habenhausen ging sogar mit 21:20 in Führung, verpasste es aber in der Folgezeit, sich weiter entscheidend abzusetzen. Zunächst scheiterte der ansonsten mit insgesamt fünf Toren treffsichere Martin Nowakowski mit einem Siebenmeter und im folgenden Angriff Rechtsaußen Felix Meier am starken Fredenbecker Torwart.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurden Linksaußen Kraeft und Krewenka im Rückraum links zum entscheidenden Duo – Fredenbeck setzte sich auf 33:27 ab. Habenhausen kam dann mit einer offenen Manndeckung zwar noch einmal heran, mehr als das 30:34 war jedoch nicht mehr möglich.

ATSV Habenhausen II: Wilshusen; Hamann, Busse, Ruthke (4), Wilhelms (3), Von der Heyde (4), Brenning (2), Vieregge (3), Janssen (4), Besuden, Nowakowski (5/3), Schluroff (1), Rudolph (3), Meier (1).

Von Rainer Jüttner – Weser-Kurier vom 24.09.15


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