Sep 2015 18

Habenhausen unterliegt Hastedt 28:30
Für die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II wurde die erste Runde im BHV/NHV-Pokal zu dem erhofften Härtetest. Nach dem 24:20 (11:9) gegen den guten Landesliga-Aufsteiger HSG Schwanewede/Neuenkirchen II boten die Habenhauser auch dem stark einzuschätzenden Verbandsliga-Aufsteiger HC Bremen/Hastedter TSV Paroli. Nach dem 26:26 am Ende der regulären Spielzeit mussten sich die Südbremer im Siebenmeterwerfen letztlich mit 28:30 geschlagen geben. Eine Woche vor dem Punktspielauftakt am 20. September gegen den VfL Fredenbeck II zog Trainer Julian Kühn auch nach dem Pokal-Aus ein positives Fazit. „Das Spiel gegen HC Bremen hat gezeigt, dass die Mannschaft während der Vorbereitung gewachsen ist. Mit ein wenig mehr Cleverness hätten wir das Spiel gewinnen können.“

Zunächst lieferte seine Mannschaft dem hoch motivbierten Landesliga-Neuling HSG Schwanewede ein ausgeglichenes Spiel. Nach einem 3:6-Rückstand finge sich der ATSV und erspielte sich aus einer starken deckung heraus einen knappen 11:9-Halbzeitvorsprung. Danach stellte sich Habenhausen besser auf die bissige 3:2:1-Abwehr der HSG ein und setzte sich über 17:12 am Ende mit 24:20 durch.

Danach trafen sich Habenhausen II und der HC Bremen/Hastedt auf Augenhöhe. Für den ATSV ging dieses zweite Spiel des Tages schon an die Substanz, da nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen. Angeführt von Regisseur Marten Franke lag Hastedt in der ersten Halbzeit immer knapp vorn, auch wenn der bärenstarke Nils Wilshusen im ATSV-Tor etliche Paraden zeigte. Habenhausen agierte im Angriff im Vergleich zum ersten Spiel bereits wesentlich geordneter, erarbeitete sich gegen die körperlich überlegenen Hastedter immer wieder gute Wurfpositionen, lag zur Pause aber trotzdem noch knapp mit 13:14 hinten.

Nach der Pause schien sich das Blatt zugunsten der Habenhauser zu wenden. Mit einer 5:1-Abwehr wurden die Räume für Franke mehr und mehr eingeengt und zudem wurden die Hastedter zu überhasteten Würfen gezwungen. Zudem brachte Habenhausens Christian Janssen als Vorgezogener in der Deckung und auch als Spielgestalter im Angriff eine Topleistung. Durch mangelnde Konzentration büßte Habenhausen jedoch den 24:22-Vorsprung wieder ein und musste noch das 26:26 hinnehmen. Nach zwei Aluminiumtreffern verlore der ATSV schließlich das Siebenmeterwerfen.

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Hamann; Busse (5), Ruthke (8), Wilhelms (14/6), Brenning (4), Vieregge (4), Janssen (6), L. Meier (8), Besuden (1)

Von Rainer Jüttner – Weser-Kurier vom 17.09.15


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