Nov 2015 19

Nach zwei enttäuschenden Auswärtsniederlagen hatten sich die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II im Heimspiel gegen Tura Marienhafe Wiedergutmachung verordnet – doch es folgte ein erneuter Rückschlag. Mit 22:24 (8:12) musste sich die Mannschaft von Trainer Julian Kühn geschlagen geben. „Unsere Unbeständigkeit und die mangelhafte Chancenverwertung hat uns heute einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Kühn.Letztlich war dies vor allem der schlechten Angriffsleistung im ersten Durchgang geschuldet. Ohne die beiden Leistungsträger Julius Vieregge und Marco Wilhelms, dafür aber mit Lukas Brandt aus der dritten Mannschaft und Niklas Karstädt aus der A-Jugend gestaltete Habenhausen die Partie bis zum 8:8 offen, dann setzte sich Marienhafe unter der Leitung der guten Schiedsrichter Michael Kuper/Thomas Voigt jedoch zum 12:8-Pausenvorsprung ab.

Die Habenhauser Offensivschwäche setzte sich zunächst auch nach Wiederanpfiff fort. Erst beim 11:17-Rückstand und als alles bereits nach einer deutlichen Abfuhr für den ATSV aussah, fanden die Habenhauser wieder zurück in die Spur und holten mit guter Moral Tor um Tor auf. Großen Anteil daran hatte auch Torhüter Nils Wilshusen, der zahlreiche Bälle parierte. „Nils hat ein Sonderlob verdient. Er hielt uns bis zum Schluss im Spiel“, sagte Kühn. Beim 20:21 verpasste der starke Martin Nowakowski (7/4 Tore) den Ausgleich, als er den Ball an den Pfosten setzte.

So blieb es knapp, doch das Spiel konnte nicht mehr gedreht werden. „Heute hat es sich bemerkbar gemacht, dass uns auf einigen Positionen gerade die Alternativen fehlen. Das Aufbäumen in den letzten 15 Minjuten kam zu spät“, sagte Julian Kühn.

Nach der dritten Niederlage in Folge müssen die Habenhauser am nächsten Spieltag erneut reisen. Am Sonnabend tritt der ATSV beim Tabellennachbarn TuS Haren an (Anpfiff: 18 Uhr).

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Hamann; Busse (2), von der Heyde (2), Brenning (1), Meier, Besuden, Nowakowski (7/4), Ruthke (6), Klün, Janssen (3), Karstädt (1), Brandt.

Von Rainer Jüttner – Weser-Kurier 19.11.15


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