Nov 2015 30

Die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen haben sich kräftig auf das Lokalderby am Dienstag bei der SG Findorff eingeworfen. Die Bremerinnen besiegten den Aufsteiger SV Vorwärts Nordhorn klar mit 32:20 (17:13). Der Erfolg der Gastgeberinnen erhielt allerdings einen bitteren Beigeschmack, da ihre Linkshänderin Insa Klün nach 20 Minuten mit einer Handverletzung ausfiel. Sie hatte den Ball im Fallen abgespielt und war dabei auf ihre Wurfhand gestürzt. Ihr Einsatz ist damit gegen die SG Findorff in Gefahr.

„Wir hatten einige Zeit gebraucht, bis wir uns auf das unorthodoxe Spiel der Gäste eingestellt hatten. Danach lief es aber immer besser“, sagte Habenhausens Trainerin Corinna Wannmacher. Mit Anna-Lisa Behnken (Gehirnerschütterung) und Sabine Peek (Grippe) hatte sie außerdem auf zwei Stammspielerinnen verzichten müssen.

Trotzdem ließen sich die Bremerinnen von der Härte des Aufsteigers nicht beeindrucken und setzten sich nach dem 10:10 mit ihrem schnellem Spiel auf 16:10 ab. Nach dem Seitenwechsel waren die Fronten dann beim 19:13 schnell geklärt.

Dabei profitierten im ATSV-Angriff vor allem die beiden Halbangreiferinnen Dörte Kalkowski und Christine Köster vom flotten Durchstoßen ihrer Mitspielerinnen, sie gefielen aber auch im Eins-gegen-Eins. Auf der ungewohnten linken Seite machte wiederum die etatmäßige Rückraumspielerin Maike Leder eine ausgezeichnete Figur.

ATSV Habenhausen: Newbern, Preuß; Klün (3/1), Köster (8/3), Kalkowski (8), Lange (2), Kumpf (3), Leder (6), Abbes (1), Konconrek (1/1).

Von Olaf Kowalzik – Weser-Kurier 30.11.15


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