Nov 2015 05

TT-Bezirksoberliga: 4:9 bei Werder II
Beide Teams gingen mit einer makellosen Bilanz in das Duell, beide wollen in der kommenden Saison eine Klasse höher ihre Spiele bestreiten – die besseren Aufstiegschancen hat aber zunächst der SV Werder Bremen II. Im Spitzenspiel der Tischtennis-Bezirksoberliga unterlag der ATSV Habenhausen seinem direkten Konkurrenten 9:4.

Zwar rechneten sich die bis dato ungeschlagenen Habenhauser durchaus Chancen auf etwas Zählbares bei der Bundesliga-Reserve aus, der Favorit waren aber die Gastgeber. Und diese untermauerten ihre Stellung auch gleich in den Doppelbegegnungen – 2:1 hieß es aus Sicht der Grün-Weißen. Lediglich im Duell der an drei gesetzten Duos setzten sich Habenhausens Joachim Kuhn und Maximilian Wojciechowski mit 3:1 gegen Sven Striebeck und Christoph Bauer durch. Doch die Gäste schlugen im Einzel zurück. Bremens Nummer eins Stefan Dörr-Kling verlor gegen Patrick Möhle in einem Fünfsatzkrimi (13:11, 4:11, 10:12, 11:4, 11:13) ebenso wie die Nummer zwei Konstantin Kindt gegen Yannick Möhle in vier Sätzen – 3:2 für Habenhausen. Doch an diese kleine Erfolgsserie konnte der ATSV nicht anknüpfen, die Bremer wiesen ihn in Folge in die Schranken. Die Bilanz der folgenden acht Partien aus Habenhauser Sicht: sieben Niederlagen. Lediglich Maximilian Wojciechowski holte gegen Michael Adebar einen weiteren Punkt. Nach zuvor drei Erfolgen in drei Spielen musste der ATSV somit seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Bremer hingegen blieben auch in ihrem sechsten Duell siegreich und grüßen weiter von der Tabellenspitze. Habenhausen muss vorerst mit Rang sechs Vorlieb nehmen, hat aber noch zwei bis drei Spiele weniger auf dem Konto als die Konkurrenz.

Die zweite Herren-Mannschaft des ATSV sowie die erste Damen liegen in ihren jeweiligen Bezirksligen ebenfalls auf Kurs – beide sind jeweils auf Platz drei anzufinden. Einen Rang weiter oben steht Habenhausen III in der Roland-Liga und ist noch ungeschlagen. „Ein viel versprechender Saisonstart“, ist Sportwart Jens Arfmann daher optimistisch.

Von Patrick Hilmes – Weser-Kurier vom 05.11.15


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