Nov 2015 12

Handball-Verbandsliga: ATSV Habenhausen II geht beim TuS Rotenburg mit 18:31 unter
Ein Nachmittag zum Vergessen. Die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II kamen bei der Auswärtspartie beim TuS Rotenburg mit 18:31 (9:17) unter die Räder. „Wir waren ihnen an diesem Tag sowohl spielerisch als auch mental unterlegen“, resümierte Habenhausen-Coach Julian Kühn.

Bereits im Vorfeld war klar, dass es keine leichte Aufgabe bei den spiel- und heimstarken Rotenburgern werden würde. Zudem wurde ohne Backe gespielt, was der Kühne-Sieben das Leben zusätzlich erschwerte. Doch was dann auf dem Spielfeld geschah, glich einer Offenbarung für den ATSV. Die Gastgeber starteten mit einer offensiven und aggressiven Abwehr, aus der ihnen immer wieder einfache Gegenstoßtore gelangen. „In der Abwehr hatten wir kaum Zugriff auf die Gegner und wirkten lahm auf den Beinen“, haderte Kühn. Ein ähnliches Bild warfen auch die Angriffsbemühungen der Habenhauser ab. Sie wirkten zögerlich und lethargisch. Somit drohte bereits nach 20 Minuten ein Debakel für die Gäste – 5:13. Bis zur Pause gelang es der Drittliga-Reserve immerhin, den Rückstand mit 9:17 konstant zu halten. Doch wer auf Besserung im zweiten Abschnitt gehofft hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Zahlreiche technische Fehler sowie die Tatsache, dass die Habenhauser aufgrund von unsauberen Abwehraktionen fast durchgehend in Unterzahl spielten, machten jegliche Hoffnung auf eine Aufholjagd zunichte. Hinzu kamen diverse verpasste Chancen bei Würfen aus dem Feld und bei gleich vier Siebenmetern. „Unsere vielen Fehler wurden dann eiskalt bestraft“, schilderte Kühn, „die Niederlage war auch in der Höhe verdient. Bis auf wenige Ausnahmen fand kaum ein Spieler zu seiner Normalform.“

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Hamann, Busse (1), von der Heyde, Brenning, Meier (3), Besuden, Nowakowski, Ruthke (4/1), Klün (4/1), Knief (1), Brandes, Janssen (4), Bartsch (1)

Von Patrick Hilmes – Weser-Kurier vom 12.11.15


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