Nov 2015 30
Habenhauser Handballer verlieren knapp mit 28:30

Bremen (elo). Respekt hat sich der ATSV Habenhausen verdient. Da kassieren die Drittliga-Handballer in der neuen Spielklasse eine Niederlage nach der anderen, und geben trotzdem nicht auf. Bei der 28:30 (14:18)-Heimpleite gegen den Mitaufsteiger Longericher SC standen sie dicht vor einem Punktgewinn, wurden für ihre Mühen aber nicht belohnt. „Wir haben uns teuer verkauft und einen Schritt nach vorne gemacht“, konstatierte Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann. Nur, was hilft‘s, wenn es dafür doch wieder keine Punkte gibt? „Letztendlich hatten wir das Spiel schon vor der Pause aus der Hand gegeben“, meinte er. Insofern blieb das 14:12 im zweiten Durchgang auch ohne die erhoffte Folgewirkung.

Bei Habenhausen hatte sich besonders negativ ausgewirkt, dass Mirco Wähmann mit seinem ausgekugelten Zeh lange Zeit im Abwehr-Innenblock fehlte. Außerdem profitierte der Kölner Stadtteilklub von den Bremer Fehlern, die er zu erfolgreichen Kontern nutzte. Selbst aus den sieben Treffern ihres Halblinken Mattes Helbig bis zum 10:12 zogen die Bremer kein Kapital. Im Gegenteil: Longerich zog im Aufsteigerduell nach dem 13:11 auf 18:13 davon.

Geschlagen geben wollte sich das Schlusslicht aber noch nicht. Während Lukas Ole Müller auf Linksaußen ein gutes Spiel machte, sorgte Marc Schulat mit dem 24:25 für Hochspannung (47.). Einige Stockfehler ließen die Gäste jedoch zum vorentscheidenden 28:25-Vorsprung kontern. ATSV: Abshagen, Voß; Helbig (8), Fischer (2), B. Wähmann (3), Rudolph, Schäfer (3), Meier, Schluroff, M. Wähmann (1/1), Schulat (4), Marien (2), Müller (5), Steghofer

Von Olaf Kowalzik – Weser-Kurier 30.11.15


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