Dez 2015 10
Habenhauser Handballer nur 30:30
Oldenburg. Eigentlich begann das Spiel zwischen Oldenburg und ATSV Habenhausen II ausgeglichen, wobei die Habenhauser stets mit ein oder zwei Toren führten. Gerade im Angriff lief der Ball recht schnell durch die eigenen Reihen, sodass die Oldenburger Abwehr oft zu langsam war und zahlreiche Torchancen herausgespielt werden konnten. Martin Nowakowski und Niklas Karstädt auf den Außenpositionen kamen oft zum Abschluss. Einzig in der Abwehr wurde nicht immer mit der nötigen Konsequenz gearbeitet. Auch in der zweiten Halbzeit sah zunächst alles danach aus, als wenn der Vorsprung weiter ausgebaut werden könnte.

DSC_9755_filteredDann allerdings kam Unruhe in das Spiel. Zunächst erhielt Marco Wilhelms die Rote Karte, nachdem er seinen Gegenspieler in einem Zweikampf unglücklich im Gesicht getroffen hatte. Nur kurze Zeit später wurde Janik Schluroff in einem Zweikampf von seinem Gegenspieler zu Boden gerissen, ließ sich zu einem Hieb mit dem Ellenbogen hinreißen und sah in der Konsequenz ebenfalls Rot. Diese beiden Ereignisse sowie eine weitere Zeitstrafe schwächten den ATSV. Oldenburg nutzte das und glich aus. Über die gesamte Spieldauer betrachtet, war es ein gerechtes Unentschieden (30:30). Julian Kühn resümierte: „Mit den Roten Karten kam ein Bruch ins Spiel. Ehe wir unseren Faden wieder gefunden hatten und die Ausfälle von Marco und Janik verarbeitet waren, hatte Oldenburg die Partie gedreht.“

ATSV Habenhausen: Wilshusen, Hamann; Busse, Wilhelms (6/2), von der Heyde (1), Brenning, Besuden, Nowakowski (6/1), Ruthke (2), Klün (1), Janssen (5), Karstädt (6), Rudolph (1), Schluroff (2)

Weser Kurier vom 10.12.2015


Impressum |
Datenschutzerklärung | Powered by Testroom