Dez 2015 19

Inzwischen ist es schon Tradition in der Tischtennisabteilung des ATSV Habenhausen – die Hinrunde ist vorbei und als Weihnachtsfeier gibt es ein Turnier. Ralf Nagel plant und organisiert immer etwas Besonderes.

Es werden Doppel gespielt, aber in jeder Runde wechseln die Partner. Und dann wechselt auch noch der Spielmodus.

Die erste Runde verlief noch ganz normal. Ralf Nagel stellte die Doppel zusammen, gemischt aus Herren-, Damen- und Jungenmannschaft. Alle Mannschaften waren vertreten, so dass sich sehr interessante Paarungen ergaben. In jeder Runde wurden jeweils drei Sätze gespielt. Ralf Nagel notierte die Ergebnisse und stellte auf dieser Grundlage die nächste Runde zusammen.

Die zweite Runde wurde schwierig, jetzt wurde der Spielmodus geändert. Absolute Konzentration war gefordert. Denn nach dem ersten Ballwechsel sollte fortan nicht mehr abwechselnd, sondern erst nach dem jeweils zweiten Ball gewechselt werden. Das war nicht einfach, denn automatisch wollten alle wie gewohnt nach dem gespielten Ball Platz machen für den Doppelpartner. „Du noch mal!“, war vielfach zu hören. Aber da war der Ball häufig bereits weg. Es wurde viel gelacht, denn so manches Mal fühlten sich beide oder auch mal keiner zuständig.

In der dritten Runde wurde nicht nur gelacht, sondern auch vor sich hin geschimpft. Nun standen sich nicht Duos, sondern Trios gegenüber. Es musste immer abwechselnd gespielt werden, aber zu dritt funktionierten die gewohnten Laufwege oft nicht mehr. Als Resultat steht man falsch zum Ball oder sogar im Weg, die Trefferquote tendierte zur Katastrophe.

Für einige Spieler wurde die vierte Runde anschließend noch schwerer, denn nun wurden innerhalb des Doppels die Schläger getauscht. Da half es wenig, dass nun wieder nur jeweils zwei Personen antraten. Abwehrspieler hatten plötzlich einen Angriffsbelag in der Hand, ein Jugendspieler musste gar mit langen Noppen klar kommen. Sein Versuch, damit den gewohnten Topspin zu ziehen, konnte nicht gut gehen. So wurde erneut viel gelacht und ein bisschen vor sich hin geschimpft. „Das muss doch eigentlich gehen!“, wurde gegrummelt.

In der fünften Runde hatte Ralf Nagel ein Einsehen mit den Akteuren. Er ließ abstimmen, ob der Schläger nun in die andere Hand genommen oder doch lieber noch eine normale Runde gespielt werden sollte. Zu inzwischen vorgerückter Stunde ergab sich ein eindeutiges Votum: eine normale Runde mit neu zusammen gestellten Doppeln.

In der letzten Runde wurde diese Paarung noch einmal durchgewechselt, bevor es zur weihnachtlichen Bescherung ging. Ralf Nagel hatte wieder viele interessante, witzige und originelle Geschenke zusammengestellt, aus denen sich jede und jeder eines aussuchen durfte. Zum Ausklang wurde die letzten Kekse geknabbert und Ralf Nagel mit einem herzlichen „Danke schön!“ in die Weihnachtsferien verabschiedet.

Heike Groneberg


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