Jan 2016 18

Nicht gut gespielt, aber gewonnen: Die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen beendeten die Hinrunde mit einem 24:20 (13:10)-Heimsieg über den VfL Oldenburg III. „Das war ein typisches Auftaktspiel ins neue Jahr“, monierte Habenhausens Trainerin Corinna Wannmacher die vielen technischen Fehler ihres Teams. Das hatte sich zwar nach dem 7:7-Zwischenstand erstmals auf vier Tore abgesetzt (11:7), dabei aber zu keiner Zeit wirklich überzeugt.

Dem Bremer Angriff fehlte vor allem die nötige Geduld, um gegen die offensive VfL-Deckung die Torchancen richtig gut herauszuspielen. Dafür wurde der Ball lieber übereilt auf das gegnerische Gehäuse gedroschen. Dadurch kam bei den Gastgeberinnen nur wenig Spielfluss zustande. Dass sie obendrein auch noch den direkten Zweikampf mit der Oldenburger Abwehr scheuten, ist an nur einem herausgeholten Strafwurf abzulesen. „Meine Mannschaft ist nicht dorthin gegangen, wo es wehtut“, sagte Wannmacher. Einzig die Siebenmeterkillerin Bryana Newbern bot im Tor eine gute Leistung.

Trotzdem reichte die dürftige Vorstellung des ATSV, um sich bis auf 21:14 und 23:16 abzusetzen. Damit war das erste ATSV-Heimspiel im neuen Jahr vorzeitig entschieden. Danach ließen die Weiß-Blauen die Zügel schleifen und kassierten eine Reihe von Zeitstrafen, ohne, dass der Sieg in Gefahr geriet.

ATSV Habenhausen: Newbern, Preuß; Köster (4), Kalkowski (1), Lange (1), Kumpf (4), Peek (5), Behnken (2), Leder, Abbes, Schiege (3), Sünkenberg, Pleines (3), Klün (1/1).

ELO

Von Olaf Kowalzik – Weser Kurier vom 18.01.2016


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