Jan 2016 25

25:30-Niederlage bei HSG Varel

Die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen haben von ihrem Stimmungshoch nicht profitieren können. Nur eine Woche nach dem Überraschungssieg gegen Spitzenreiter VfL Fredenbeck erwies sich die HSG Varel-Friesland als echter Stimmungskiller: Der Tabellenzehnte schickte das Schlusslicht mit einer 25:30 (11:16)-Niederlage auf die Heimreise. „Der Knackpunkt war die erste Hälfte“, meinte Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann. Da hatte sich der Aufsteiger von der engen Halle und dem Spektakel, dass die knapp 500 Zuschauer verursachten, schlichtweg beeindrucken lassen – was zudem auch für die jungen Unparteiischen galt. Der engagierte, aggressive Abwehrstil des Gastgebers trug ein Übriges zur ATSV-Niederlage bei.

Genau genommen war das Spiel nach exakt 13 Minuten und elf Sekunden entschieden, als der starke Ex-Habenhauser Malvin Patzack (6 Tore) aus dem Rückraum zum 9:3 für Varel traf. Bis zur Pause hielten die Hausherren den ATSV weiter auf Distanz. In der zweiten Hälfte agierten die Bremer deutlich besser. „Trotzdem hat uns irgendwie der Mumm gefehlt“, stellte Müller-Dormann fest. Auch die hohe Trefferquote aus der Vorwoche wurde nicht erreicht. Dennoch hatte der ATSV Habenhausen nach dem 20:23 die Chance, den Rückstand weiter zu verkürzen. Der Siebenmeter von Kapitän Björn Wähmann flog auch durch die Beine des HSG-Keepers, er trumpfte aber zu stark auf und hüpfte knapp übers Tor (45.). Danach setzten sich die Friesen auf 25:20 ab und verteidigten ihre Führung bis zum Schluss.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Voß; Helbig (6), Fischer (1), B. Wähmann (6/4), Rudolph (2), Schäfer (2), Meier (2), Schluroff, M. Wähmann (3), Schulat, Marien, Müller (3)

Von Olaf Kowalzik – Weser Kurier vom 25.01.2016


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