Feb 2016 25

Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II kassieren gegen Beckdorf II unnötige 26:29-Niederlage

Nach drei Spielen ohne Niederlage und 5:1 Punkten in Folge ist die kurze Serie der Verbandsliga-Handballer vom ATSV Habenhausen II bereits wieder gerissen. Eine 26:29 (9:12)-Heimniederlage gegen den SV Beckdorf II verhinderte, dass sich die Mannschaft von Trainer Julian Kühn endgültig im Mittelfeld der Tabelle festsetzte. Der Coach war danach auch einigermaßen ernüchtert: „Trotz der vergangenen Siege fehlte uns irgendwie das Selbstvertrauen. So bleibt die Saison ein einziges Auf und Ab. Ich hoffe, dass nach diesem müden Auftritt, nächstes Wochenende wieder ein Ausrufezeichen folgt.“

Personell sah es bereits vor der Partie gegen Beckdorf II schlecht aus. Mit Bjarne Ruthke, Lukas Meier, Jonas Besuden, Robin Busse und Julius Vieregee (Australien) standen fünf Spieler nicht zur Verfügung. Mit dem erst 17-jährigen Niklas Karstädt aus der eigenen A-Jugend waren gerade einmal zwei Auswechselspieler dabei.

Nach verschlafenem Beginn lagen die Habenhauser schnell mit 2:7 zurück, was auch daran lag, dass die Gäste mit einem neuformierten Team überraschten, aus dem der ehemalige Drittligaspieler Stefan Völkers mit acht Toren heraus stach. In der Anfangsphase wurde viel zu passiv verteidigt und dem Angriffsspiel, das sich in der Vorwoche gegen Brinkum noch stark verbessert zeigte, fehlte jeglicher Schwung. Zu allem Überfluss kugelte sich ATSV-Rückraumschütze Marco Wilhelms in der ersten Halbzeit einen Finger an der rechten Wurfhand aus und konnte fortan nur mit dickem Tapeverband weiterspielen.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit, konnte sich das ATSV-Spiel zunächst stabilisieren: Eine Manndeckung gegen Völkers zeigte Wirkung und dank schneller Gegenstöße kamen die Gastgeber zur Halbzeit auf 9:12 heran. Der Aufwind setzte sich nach Wiederanpfiff zunächst fort und beim 14:14 war erstmals der Ausgleich hergestellt. Alle Zeichen deuteten jetzt auf einen Heimsieg. Doch Beckdorf ging erneut in Führung. Völkers erzielte zwei einfache Tore nach Freiwürfen. Weitere technische Fehler und Fehlwürfe und die daraus resultierenden Konter besiegelten die unnötige aber verdiente Heimniederlage.

Von Rainer Jüttner- Weser Kurier vom 25.02.2016


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