Mrz 2016 24

Habenhauser 28:27 im Nachholspiel

Lastet auf den Verbandsliga-Handballern des ATSV Habenhausen II der Fluch der zweiten Halbzeit? Zumindest im Nachholspiel bei der Zweitliga-Reserve der HSG Nordhorn war es wieder eine verschlafene Anfangsphase der zweiten 30 Minuten, die die Bremer beinahe noch um den verdienten Lohn gebracht hätte. Denn 15 Sekunden vor Schluss hatte die HSG noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Der Angriff wurde allerdings konsequent verteidigt, sodass die Habenhauser den 28:27 (17:10)-Sieg knapp über die Zielgeraden retten konnten.

Der ATSV musste ohne Robin Busse, Jonas Besuden, Thomas von der Heyde, Bastian Klün und Flemming Stüven auskommen, verstärkte sich dafür mit Mark Schulat aus der Drittligamannschaft sowie Fabian Schilling, Sven Knief, Lukas Schäfer und Bernd Schmidt aus der dritten Vertretung. Die Integration gelang sehr gut und jeder Spieler konnte seinen Teil zum letztendlich verdienten Sieg beitragen.

Zunächst wurde eine hervorragende erste Halbzeit gespielt, in der im Angriff konsequent auf das Nordhorner Tor abgeschlossen wurde und die Abwehr nur wenig freie Abschlüsse der Nordhorner zuließ. Auch Nils Wilshusen im Tor konnte sich mit sehr guten Paraden auszeichnen. Zu diesem Zeitpunkt war Trainer Julian Kühn mehr als zufrieden: Julian Kühn: „In den ersten 30 Minuten haben wir das richtig gut gemacht. Die Abwehr stand und vorne wurden die Lücken der gegnerischen Abwehr konsequent attackiert“

Doch in der zweiten Hälfte kämpften sich die Nordhorner auf 17:20 heran. Mit der Manndeckung gegen die beiden Rückraumspieler Schulat und Wilhelms entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der Vorsprung langsam weiter dahinschmolz. Doch insbesondere Mark Schulat kam immer wieder zu wichtigen Treffern, sodass es der HSG nie gelang, das Spiel zu drehen. Auch Lukas Schäfer sorgte für viel Torgefahr und steuerte drei Treffer bei. Aufatmen auch bei Julian Kühn: „Glücklicherweise haben wir uns am Ende wieder gefangen und diesen enorm wichtigen Sieg eingefahren. Vor allem die Umstellung auf die doppelte Manndeckung gegen unseren Rückraum hat zu lange gedauert.“

Damit gehen die Habenhauser gestärkt in die dreiwöchige Osterpause. Julian Kühn ist optimistisch: „11:3 Punkte in der Rückrunde und nun vier Heimspiele in Folge – das sind doch super Aussichten.“

Weser Kurier vom 24.03.2016 – Von Rainer Jüttner


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