Apr 2016 18

Habenhausen gewinnt in Longerich
Es ist vollbracht: Nach 28 Auswärtsniederlagen in fast zwei Spielzeiten in der dritten Liga feierten die Handballer des ATSV Habenhausen mit dem 33:30 (20:14) beim Longericher SC jetzt den ersten Sieg in der Fremde. „Angesichts unserer personellen Voraussetzungen war das nicht abzusehen“, freute sich Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann über den viel zu späten Durchbruch. Der Coach hatte auf die erkrankten Mark Schulat und Kai Rudolph verzichten müssen und konnte nur auf neun Feldspieler zurückgreifen. Die aber machten beim stärksten Aufsteiger der Saison, der zurzeit um den siebten Rang und damit die Qualifikation für den DHB-Pokal spielt, einen super Job. Das galt vor allem für die Abwehr, die die Kölner mit zwei guten Torstehern klasse in den Griff bekommen hatte. Der Angriff spielte obendrein variabel auf, was sich in fünf Torschützen widerspiegelte, die fünf oder mehr Tore erzielten.

Die Gäste setzten sich nach dem 5:4 auf 10:5 ab und hielten den Siebtplatzierten bis zum Seitenwechsel auf sechs Treffer Distanz. Im zweiten Durchgang ging dem Schlusslicht nach dem 29:23 allmählich die Puste aus. Die Hausherren verkürzten auf 30:31, ehe Mattes Helbig und der nach der Saison zum kommenden Oberligisten SG HC Bremen/Hastedt wechselnde Yannick Schäfer den Sieg dann in der Schlussminute perfekt machten.

ATSV Habenhausen: Voß, Wessels; Helbig (2), Fischer (6), B. Wähmann (2/2), Schäfer (5), Meier (5), Schluroff (2), M. Wähmann (6/1), Marien, Müller (5)

Von Olaf Kowalzik – Weser-Kurier 18.04.2016


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