Sep 2016 30
Handball  - ATSV Habenhausen - Varel © Christina Kuhaupt

Sechs Tore von Hauke Marien konnten das 24:33 nicht verhindern. (Christina Kuhaupt)

Kühn nahm nun eine Auszeit und ließ Groß an die Kette legen. Aber auch im Spiel 5:5 stimmte es bei den Hausherren nicht. Vor allem Wilhelmshavens Kreisläufer Torben Hackstein bekam die ATSV-Deckung in dieser Phase nicht in den Griff. Die Zweitliga-Reserve zog nun auf 10:2 (15.) davon. Zu diesem frühen Zeitpunkt war das Spiel eigentlich fast schon gelaufen. Zumal die Weiß-Blauen immer wieder gute Chancen vor des Gegners Tor ungenutzt liegen ließen. Der Gast schaltete nun früh schon einen Gang zurück. Habenhausen konnte bis zur Pause zumindest auf 7:16 verkürzen.

Nach Wiederanpfiff zogen die Gäste über 20:11 (39.) auf 22:13 (41.) davon. Damit war die Messe endgültig gelesen. Diesen Vorsprung hielt die WHV-Reserve bis zum 27:18 (50.). Dann ging die Kühn-Mannschaft zur offenen Manndeckung über. Die Gastgeber kamen dadurch auf 21:28 (53.) vor allem durch Treffer von Rechtsaußen Hauke Marien heran. Wilhelmshavens Trainer Rico Bonath nahm nun eine Auszeit. Zwar kam der ATSV erneut durch Marien auf 23:28 (55.) in Überzahl heran, aber in den Schlussminuten zog der Gast wieder die Zügel an. „Es stimmte heute in vielen Mannschaftsteilen nicht. Vor allem die Abwehr mit den Torhütern machte den Unterschied“, erklärte ein zerknirschter ATSV-Coach. Sein Team muss am nächsten Wochenende zur HSG  Nordhorn II reisen und soll dort nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Spur finden.

 ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Hamann – Wilhelms (5/3), Janssen (2), Fronz (3), Schäfer, von der Heyde, L. Meier (1), Ruthke (3), Klün, Stüven, Marien (6), Gebhardt, Nowakowsky (4).

 

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht im Weser Kurier am 29.09.2016


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