Sep 2016 05
 In der Kabine versuchte ATSV-Trainer Klische seine Mannschaft, bei der sich das Fehlen von Christin Langner im rechten Rückraum sich negativ bemerkbar machte, seine Schützlinge noch einmal aufzurütteln. Das gelang aber nur kurzzeitig. Nach dem Wiederanpfiff lagen die Südbremerinnen zwar schnell durch Tore von Peek und Maik Leder mit 14:12 (33.) in Führung. Aber dann schlich sich der alte Schlendrian wieder ein und Fehlwürfe sowie technische Fehler häuften sich wieder. Dadurch konnte die HSG wieder zum 14:14-Ausgleichen (36.).

Nun war es ein Spiel auf Messers Schneide. Zunächst nutzte der Gast die ATSV-Fehler und ging mit 18:16 (44.) in Führung. Aber die Klische-Frauen steckten nicht auf und kämpften sich bis zum 20:20 (52.) immer wieder heran. Dann brachten zwei Fehlwürfe und zwei technische Fehler in Folge den Aufsteiger endgültig auf die Siegerstraße. Phoenix nutzte dies zu erfolgreichen Kontern und lag kurz vor dem Ende mit 24:20 (58.) uneinholbar vorn. Zwar gaben die Gastgeberinnen nicht auf, aber in den beiden Schlussminuten gelang ihnen nur noch Ergebniskosmetik. Entsprechend enttäuscht zeigte sich ATSV-Coach Klische. „Wir haben und im Gegensatz zum Gast nicht als Einheit präsentiert und dadurch auch verloren. Das muss möglichst schnell verändert werden.“ Dazu hat seine Mannschaft in der nächsten Woche in Oyten Gelegenheit.

ATSV: Bohlen, Karametovic – True, Köster (7/2), Krumpf (2), Peek (7), Brandt, Behnken, Rave, Heidorn (3), Schiege, Leder (3), Sell, Abbes.

Von Gunnar Schäfer – Weser Kurier vom 05.09.2016


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