Nov 2016 17

Kumpf porträtiert © Olaf Kowalzik

Sabine Peek musste mit dem ATSV Habenhausen eine 25:28-Niederlage gegen Elsfleth hinnehmen. (Olaf Kowalzik)

Klische ließ von Anfang an Elsfleths Spielmacherin Jennifer Adami an die kurze Leine nehmen. Zwar war die Haupttorschützin der Wesermarschlerinnen trotzdem 11/5 Mal erfolgreich, allerdings nur durch Freiwürfe oder Siebenmeter. Ansonsten konnte die Habenhauserinnen die Tochter des Elsflether Trainers nahezu aus dem Spiel nehmen. Allerdings musste die restliche Habenhauser Defensive Schwerstarbeit leisten. Aber die Klische-Frauen hielten dagegen. Zudem konnte ATSV-Torfrau Deniza Karametovic mehrfach ihr Können zeigen und entschärfte immer wieder die Würfe der Elsfletherinnen.

Zwar führten die Hausherrinnen nach der Anfangsphase mit 6:3 (12.), aber die ATSV-Frauen steckten nicht auf und erkämpften sich durch Tore von Jana Sell, Maike Leder und Sabine Peek wieder das 6:6-Unentschieden (17.). Nun war es ein Spiel auf des Messers Schneide. Zwar konnte die ETB-Sieben wieder auf zwei Tore Vorsprung davonziehen, aber der ATSV blieb dran und kam in der Schlussphase der ersten Halbzeit in Unterzahl wieder zum 12:12-Ausgleich (27.). Zwar markierte Adami noch die 13:12-Führung, aber die Klische-Sieben hätte auch mit einer Führung in die Kabine gehen können, wenn zwei Siebenmeter-Chancen ungenutzt liegen geblieben wären.

Nach dem Wiederanpfiff blieb das Spiel eng. Die letzte Habenhauser Führung markierte Kim-Anna Heidorn mit dem 20:19 (47.). Nach dem 21:21 (48.) durch Jasmin True musste zuerst True selbst (49.) und dann Peek (50.) auf die Strafbank. Elsfleth nutzte diese numerische Überzahl clever aus und zog innerhalb von drei Minuten vorentscheidend auf 25:21 (52.) davon. Habenhausen steckte zwar nicht auf, aber mehr als Ergebniskosmetik gelang dem Klische-Team nicht mehr. „Wir haben lange Zeit gut mitgehalten und hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt“, erklärte der B-Lizenz-Inhaber. Am nächsten Wochenende erwartet Habenhausen mit der HSG Wilhelmshaven einen weiteren Hochkaräter der Liga.

ATSV: Karametovic, Bohlen – True (2), Köster, Lange (1), Kumpf (1), Peek (6/2), Behnken (3), Heidorn (1), Schiege, Leder (5), Abbes (3), Sell (3).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 17.11.2016 im Weser Kurier


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