Nov 2016 28
ATSV II bezwingt Bützfleth 29:24
 Bremen. Mit einem 29:24 (15:14)-Sieg über den direkten Konkurrenten HSG Bützfleth/Drochtersen haben sich die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II im oberen Tabellenmittelfeld festgesetzt. Allerdings war ATSV-Trainer Julian Kühn mit dem Auftritt seiner Mannschaft ansonsten nicht sonderlich zufrieden. „Positiv an diesem Spiel ist vor allem der Sieg“, erklärte er. Sein Team musste auf den Haupttorschützen Marco Wilhelms verzichten.
 Vor allem mit seiner Defensive war Kühn nicht zufrieden. In der ersten Viertelstunde verteidigte die 6:0-Deckung der Gastgeber zu nachlässig. Damit fehlte auch die nötige Aggressivität bis zum 9:9 (17.). Kühn nahm dann zwar eine Auszeit, um seine Mannschaft noch einmal neu einzustellen. Aber seine Worte verhalten nahezu ungehört. Bis zur Pause blieb es eine enge Partie mit wechselnden Führungen. Meistens lagen aber die Südbremer knapp vorn. Das war vor allem ihrer Flügelzange Hauke Marien und Martin Nowakowski zu verdanken. Zudem war Kai Rudolph ein ständiger Unruheherd an Bützfleths Kreis.

Zur Pause versuchte Kühn, noch einmal regulierend einzugreifen. Aber auch nach dem Wiederanpfiff tat sich die Heim-Sieben gegen die ersatzgeschwächten Gäste schwer. Vor allem die Habenhauser Deckung fand keinen Zugriff an diesem Abend. Trotzdem konnte die Oberliga-Reserve die Führung sogar durch Rudolph auf 22:18 (41.) ausbauen. Aber die Gäste steckten nicht auf und nutzten immer wieder die Lücken in der ATSV-Abwehr. Aber die Führung der Blauen geriet nie mehr in Gefahr, denn beispielsweise Marien sorgte mit einem Hattrick für die zwischenzeitliche 25:20-Führung seiner Farben (49.). Diesen Vorsprung konnte der ATSV auch in den letzten zehn Minuten halten. Neben dem Erfolg war auch der erste Auftritt von Christian Janssen nach seiner Verletzungspause wichtig. Er sorgte nicht nur für ständigen Druck auf des Gegners Tor, sondern erzielte auch drei Treffer. Nach diesem Sieg  kann die ATSV-Reserve ohne Druck in die nächsten Partien gegen Oldenburg und den Primus Rotenburg gehen.

ATSV II: Wilshusen, Hamann – Janssen (3), Fronz, Schäfer (3), von der Heyde, L. Meier (1), Ruthke (3), Klün, Stüven (2), Rudolph (5), Marien (7), Gebhardt, Nowakowski (5/1).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 28.11.2016 im Weser Kurier. 


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