Nov 2016 24

Bremen. Dass man auch gegen die Spitzenreiterinnen gut aussehen kann, bewiesen die Volleyballerinnen vom ATSV Habenhausen jetzt vor heimischer Kulisse. Das Verbandsligateam von Trainerin Nicole Schweder gewann gegen den Oldenburger TB II mit 3:1 und legte im zweiten Spiel gegen den Abstiegskandidaten ATSV Scharmbeckstotel noch einen 3:0-Sieg nach. Mit sechs Punkten mehr auf dem Konto belegen die Habenhauserinnen derzeit Platz zwei in der Tabelle. Oldenburg gab trotz der Niederlage die Führung nicht ab, hat jedoch auch ein Spiel mehr gemacht als die Habenhauserinnen und führt nun nur noch mit zwei Punkten Vorsprung die Tabelle an.

ATSV Habenhausen – Oldenburger TB II 3:1 (20:25 25:18 25:15 25:19): Trotz Startschwierigkeiten im ersten Durchgang, traten die Habenhauserinnen gegen die Tabellenführerinnen aus Oldenburg geschlossen auf und ließen die Gäste ab dem zweiten Satz nicht mehr richtig in die Partie finden. Die Habenhauserin Kim Beisner machte am Netz im Block eine sehr gute Partie und erleichterte so der Abwehr die Arbeit. Über die Außenpositionen setzten die Gastgeberinnen immer wieder Akzente und sicherten sich mit 25:15 vor allem den dritten Satz deutlich.

ATSV Habenhausen – ATSV Scharmbeckstotel 3:0 (25:15 25:23 26:24): Im zweiten Spiel gegen das vermeintlich schwächere Team aus Scharmbeckstotel kamen die Habenhauserinnen ins Straucheln. Ging der erste Satz, vor allem dank der Habenhauserin Nadine Donzelmann, die zu Beginn zwölf Punkte in Folge mit ihrem Aufschlag holte, noch an die Gastgeberinnen, so wurde es im zweiten Durchgang schon enger. „Wir haben einfach nicht unser Spiel durchgezogen“, sagte Diagonalspielerin Katja Bosse. Libera Carolin Bösche machte eine starke Partie und brachte den ersten Pass zuverlässig in die Hände von Zuspielerin Nicole Zeyfang. Im dritten Satz lagen die Gastgeberinnen mit 13:17 und in der Schlussphase mit 20:22 zurück. Die Wende brachte die Einwechslung von Sandra Rocek, die wieder Biss in das Team brachte.

ATSV Habenhausen: Bösche, Beisner,Bosse, Diez, Donzelmann, Giese, Köhler, Rocek, Schluroff, Setzer, Wessels, Zeyfang, Koch, Renzelmann.

Geschrieben von Katja Nonnenkamp-Klüting , veröffentlicht im Weser Kurier am 24.11.2016.

 


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