Nov 2016 17

Damit mussten die Gäste für zwei Minuten in doppelter Unterzahl agieren. Dies nutzten die Gastgeber zur 13:10-Führung. Danach waren die Kühn-Mannen so verunsichert, dass sie nach der 45. Minute im Aufbau-Spiel und im Abschluss Fehler machten. Dadurch luden sie den Aufsteiger zum Kontern ein.

Die HSG zog in dieser Phase von 18:17 (45.) auf 25:17 (51.) vorentscheidend davon. Zwar versuchte Kühn noch mit einer Deckungsumstellung von einer 6:0-Formation auf eine 5:1-Abwehr, die Nils Mosel an die Kette legen sollte, gegenzusteuern. Aber diese Maßnahme zeigte keinerlei Wirkung, sodass die Hausherren zu einem deutlichen Erfolg kamen.

Dabei hatte die Habenhauser Reserve gut in die Partie gefunden. Zunächst stand die Abwehr der Gäste sicher. Auch, weil ATSV-Keeper Nils Wilshusen immer wieder die Würfe der Diepholzer parierte. Zudem ließen die Blauen keine Konter der HSG-Reserve zu. Habenhausen II lag vom 2:1 (7.) durch Florian Fronz bis zum 10:8 (27) durch Martin Nowakowski ständig mit ein bis zwei Toren in Führung. Erst in der Endphase der ersten Halbzeit schaffte HSG-Routinier Mosel noch den 10:10-Ausgleich. Mit diesem Ergebnis gingen beide Mannschaften auch in die Pause. Nach der Pause kam es dann zu der Situation, die den ATSV auf die Verliererstraße brachte.

„Wir sind vor der Pause zur fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Barnstorf hat uns nach der Pause gezeigt, wie man das macht“, sagte Kühn. Nach der Pokalpause erwartet die Oberliga-Reserve den Tabellennachbarn HSG Bützfleth/Drochtersen zum nächsten Heimspiel. Dann soll die Mannschaft mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

 ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Hamann – Wilhelms (7/4), Fronz (3), Schäfer (1), T. von der Heyde (1), L. Meier, Ruthke, Klün, Stüven, Rudolph (1), Marien (4), Gebhardt, Nowakowski (5/1).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 17.11.2016 im Weser Kurier


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