Dez 2016 08
Habenhausen unterliegt HSG Hude

„Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt“, meinte ein nach seiner Fassung ringender Klische. Zunächst war seine Mannschaft schlecht in die Partie gestartet. Der Gast übernahm gleich das Kommando. Vor allem die ATSV-Deckung, in den letzten Spielen immer top, fand zunächst gar keine Bindung zum Gegner. Dann fand die 3:2:1-Abwehr der Hausherrinnen besser ins Spiel. Vor allem Christin Lange agierte im Abwehrzentrum souverän. Mit zunehmender Spielzeit steigerte sich auch Deniza Karametovic im Habenhauser Tor. Dadurch konnten die Klische-Frauen einen 4:7-Rückstand (16.) in ein 10:10-Unentschieden zur Halbzeit umwandeln. Immer wieder gelang den Weiß-Blauen das schnelle Umschalten aus der Defensive in die erste und zweite Welle.

Die Halbzeitpause war aber Gift für den ATSV. Nach dem Wiederanpfiff übernahm der Gast erneut das Kommando und lag schnell mit 13:10 (40.) vorn. In der Folgezeit lief die Klische-Sieben ständig diesem Drei-Tore-Rückstand hinterher. In der 50. Minute sahen die Oldenburger Landkreislerinnen bei einer 19:14-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Aber dann zeigten die Habenhauserinnen Charakter und kämpften sich auf ein Tor an den Gast heran, bevor es zur dramatischen Schlussminute kam. Am Ende waren die Gastgeberinnen etwas niedergeschlagen, denn ihr Kampfgeist blieb erneut unbelohnt. Aber vor Weihnachten will Habenhausen sich in Cloppenburg am nächsten Wochenende noch ein Erfolgserlebnis abholen.

Dafür werden die Klische-Frauen wieder unter der Woche hart arbeiten, denn nach dem schlechten Saisonstart zeigt Habenhausen immer wieder gute Leistung, die aber unbelohnt bleibt.

 ATSV: Karametovic, Bohlen – True (4), Köster (6/3), Lange (1), Kumpf, Peek (2), Behnken (2), Heidorn (1), Leder, Abbes (2), Sell (1).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am  08.12.2016 im Weser Kurier.


Impressum | Powered by Testroom