Dez 2016 11

Sportwart Jens Arfmann zieht positive Bilanz

Am letzten Spieltag der Hinserie trafen in der Tischtennis Bezirksoberliga West der FC Hambergen und der ATSV Habenhausen aufeinander. Hambergen war bis dahin ohne jeden Punktverlust, Habenhausen aber hatte gegen den FT Hammersbeck überraschend einen Punkt abgegeben. Würde Habenhausen gegen Hambergen gewinnen und damit zumindest in der Halbserie den direkten Aufstiegsplatz zur Landesliga erringen können? Bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage müssten die Habenhauser auf dem ungeliebten Relegationsplatz überwintern.

Für Habenhausen begann die Partie äußerst verheißungsvoll. Sie starteten mit 3:0 aus den Doppeln, nachdem auch Yannick Möhle und Justin Gomez im fünften Satz gegen Frederick Siemer und Patrick Schiege gewinnen konnten. Aber dann wurde es spannend und zunehmend eng für Habenhausen.

Im oberen Paarkreuz gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen. Während sich sowohl Patrick als auch Yannick Möhle dem Hamberger Timo Spiewack geschlagen geben mussten, setzten sich beide gegen Christian Schlede durch. Nach dem ersten Durchgang hieß es also zunächst 4:1. Im mittleren Paarkreuz wurden beide Partien erst im fünften Satz entschieden, während Frederick Siemer den Punkt knapp für Hambergen sicherte, erkämpfte sich Maximilian Wojciechowski den Punkt ähnlich knapp für Habenhausen. Es stand mithin 5:2, noch sah es für Habenhausen äußerst positiv aus.

Im unteren Paarkreuz jedoch gingen beide Punkte an Hambergen, das damit zum Stand von 5:4 aufschloss. Der zweite Durchgang ergab oben zunächst das 6:5. Danach aber konnte Hambergen im mittleren Paarkreuz nach zwei hart umkämpften Spielen jeweils im fünften Satz beide Punkte erringen. Plötzlich lag Hambergen mit 7:6 vorn. Der Habenhauser Joachim Kuhn konnte nach einem weiteren 5-Satz-Krimi mit seinem Sieg zumindest einen Gleichstand erzielen, nun also 7:7.

Sascha Spiewack brachte im letzten Einzel Hambergen erneut in Führung, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung bringen musste. Yannick Möhle und Justin Gomez lieferten sich mit Timo Spiewack und Christian Schlede ein erneut packendes 5-Satz-Match. Letzten Endes konnten sich die Habenhauser in der Verlängerung durchsetzen, gewannen das Spiel und durften mit dem 8:8 Endstand der Begegnung zumindest einen Punkt mit nach Habenhausen nehmen. Das große Ziel der Tabellenführung aber war knapp verfehlt worden, so dass sich doch eine tüchtige Portion Wehmut in die Freude über den am Ende so hart erkämpften Punkt mischte.

Insgesamt zieht Sportwart Jens „Archie“ Arfmann eine sehr positive Bilanz über die Hinrunde der Habenhauser Tischtennismannschaften. Neben dem zweiten Platz der ersten Herren in der Bezirksoberliga West kann er einen ersten Platz der zweiten Herren in der Bezirksliga OHZ/VER/HB verzeichnen. Die Herren um Daniel Henrichs gaben in der Hinserie nicht einen einzigen Punkt ab und machen sich inzwischen berechtigte Hoffnungen auf einen Aufstieg in die Bezirksoberliga. Auch die dritte Herren ist Tabellenführer in der FTTB-Liga. Die Herren um Marco Hentrich Hesse mussten dabei eine Niederlage einstecken. Aber auch sie machen sich Hoffnungen auf einen Aufstieg in die Bezirksliga OHZ/VER/HB. Daneben haben sowohl die zweite als auch die dritte Herrenmannschaft das Viertelfinale des Verbandspokals erreicht. Den vierten Herren um Jens Arfmann gelang mit Platz 5 der Weser-Liga das erhoffte Erreichen eines gesicherten Mittelfeldplatzes. Lediglich die fünfte Mannschaft um Dieter Ippisch ist mit ihrem fünften Platz in der 1. Kreisklasse nicht ganz zufrieden.

Die Damen um Mandy Ehrlicher sind mit ihrem vierten Platz in der Bezirksliga OHZ/VER/HB sehr zufrieden. Mit ihrer Ausbeute von 12:6 Punkten sehen sie der Rückrunde aus dem oberen Mittelfeld äußerst entspannt entgegen.

Der erste Schülermannschaft erkämpfte sich in der 1. Kreisklasse einen hervorragenden zweiten Platz, während die zweite Schülermannschaft in der 2. Kreisklasse in ihrer ersten Punktspielserie das Lehrgeld der Anfänger zahlen muss und zum Ende der Hinserie auf Platz sieben steht.

Heike Groneberg


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