Jan 2017 23

Bremen. Die Siegesserie der Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen hält an. Der TV Oyten II wurde mit 21:19 (10:11) bezwungen. Mit dem dritten Sieg in Folge schraubt die Mannschaft von ATSV-Trainer Marcel Klische ihr Konto auf zehn Punkte und springt auf den elften Tabellenplatz ins Mittelfeld der Oberliga. Im letzten Spiel von Jana Sell, bevor sie studienmäßig für den Rest der Saison nach Südafrika geht, erwischte die Heim-Sieben einen Traumstart und lag schnell mit 7:1 (10.) durch Christine Köster vorn. Köster war von TVO-Reserve bereits in der Anfangsphase kaum zu halten und erzielte bis zur zehnten Minute bereits 4/1-Tore. Zwar ging Habenhausen noch mit 8:2 (11.) in Front.


Danach kam aber mächtig Sand ins Getriebe bei den Gastgeberinnen. Nach der zuletzt gezeigten Leistung dachten wohl die ATSV-Frauen, dass man die Spiele mit halber Kraft gewinnt. Oyten II übernahm das Kommando. Nach dem zwischenzeitlichen 8:8 (21.) war es ein Spiel auf des Messers Schneide. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatte die Drittliga-Reserve mehr vom Spiel und lag folgerichtig mit 11:10 zur Pause vorn.

Nach dem Wiederanpfiff war es vor allem Maike Leder, die mit ihren Toren immer wieder für eine knappe ATSV-Führung sorgte. Aber der Gast konnte immer wieder ausgleichen. Das Spiel stand bis zum 15:15 (44.) auf des Messers Schneide. Dann scheiterte Oytens Nina Schnaars beim Stand von 16:15 für die Blauen mit einem Siebenmeter und Habenhausen erhöhte durch ein weiteres Tor von Katharina Kumpf auf 17:15 (8.). Damit war der ATSV endgültig auf der Siegerstraße. Oyten II konnte zwar noch einmal durch die drittligaerfahrene Carolin Pleß zum 18:18 (54.) ausgleichen.

Obwohl den Gastgeberinnen langsam die Puste ausging, sorgten Sabine Peek (1/1), Ann-Kathrin Abbes und Christine Lange mit ihren finalen Toren zum 21:18 (58.) endgültig für die Entscheidung. Zwar konnte der Gast noch einmal verkürzen. An der ATSV-Revanche war aber nicht mehr zu rütteln. „Es war wieder eine tolle Teamleistung, die letztendlich zum wichtigen Sieg führte“, erklärte ein zufriedener Klische. Nun hat er mit seiner Mannschaft 14 Tage Zeit, sich auf die Partie beim Primus Stade vorzubereiten (4. Februar, 18 Uhr).

ATSV: Bohlen, Karametovic – True, Klün (1), Köster (6/3), Lange (2), Kumpf (3), Peek (2/2), Leder (3), Abbes (1), Sell (3).

geschrieben von Gunar Schäfer und veröffentlicht am 23.01.2017 im Weser Kurier


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