Jan 2017 19
ATSV-Frauen finden nach 31:24 Anschluss an das Mittelfeld

Die Gäste machten genau dort weiter, wo sie vor der Weihnachtspause im Derby gegen die SG Findorff aufgehört hatten. Aufbauend auf eine perfekt agierende 3:2:1-Deckung wurden die Gastgeberinnen zu Fehlern im Spielaufbau gezwungen. PHOENIX fand überhaupt nicht ins Spiel. Dadurch führten die Gäste zunächst bis zum 5:3 (12.) durch die gut aufgelegte Christine Köster. Dann kam etwas Sand in das Spiel der Südbremerinnen. Die Gastgeberinnen übernahmen nun das Kommando und führten ihrerseits über 5:5 (14.) mit 10:9 (24.). Dann war aber die Klische-Sieben wieder am Drücker. Durch die von Christin Lange gut organisierte ATSV-Deckung kam Habenhausen immer wieder in Ballbesitz. Bis zur Pause gelang der HSG kein Tor mehr. Während der ATSV noch vier Mal durch Kim-Anna Heidorn, Jana Sell und Insa Klün zulangte.

In der zweiten Halbzeit machte die Mannschaft dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Die Abwehr hielt und im Angriff spielten die Weiß-Blauen sehr geduldig. Schnell konnte sich Habenhausen durch Klün auf 19:14 (40.) absetzen. Nach dem zwischenzeitlichen 23:15 (45.) durch Heidorn ließ HSG-Trainer Thomas Reinberg Habenhausens Köster und Klün an die kurze Leine nehmen – ohne Erfolg.

Im Spiel 4:4 hatten die Gäste immer die richtige Antwort parat. Am Ende siegte Habenhausen mit einem Wermutstropfen, denn Sabine Peek knickte um und konnte fortan nicht mehr mitwirken. Trotzdem überwog bei Klische die Freude nach dem deutlichen Erfolg. „Das war ein guter Start in die für uns wichtige Rückrunde“, erklärte Klische.

 ATSV Habenhausen: Bohlen, Karametovic; True (2), I. Klün (4), Köster (10/6), Lange, Kumpf (2), Peek (2), Leder (3), Heidorn (6), Abbes, Sell (2).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am  19.01.2017 im Weser Kurier.


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