Feb 2017 06

Schnell führte der Primus mit 4:0 (5.), dann fing sich der ATSV und kämpfte in der Abwehr wieder aufopferungsvoll. Immer wieder wurden die Räume eng gemacht, sodass es für die VfL-Angreiferinnen schwer war, eine entsprechende Lücke zu finden. Dadurch kamen die Südbremerinnen zwischenzeitlich durch zwei Treffer von Katharina Kumpf auf 2:4 (7.) heran.

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In der Folgezeit nutzten die Gastgeberinnen die Fehler des ATSV im Angriff und zogen auf (11.) davon. ATSV-Trainer Marcel Klische versuchte, in einer Auszeit dagegen zu steuern. Habenhausen minimierte die Fehler und kam wieder auf 6:10 (15.) heran. Trotzdem konnte Stade seinen Vorsprung weiter ausbauen.

In der Halbzeit versuchte Klische, seine Mannschaft noch einmal neu einzustellen. Seine Worte verhallten letztendlich nicht. Nach dem Wiederanpfiff übernahm aber der VfL zunächst weiter das Kommando, trug seine Angriffe sicher und konsequent vor. Dadurch konnten die Gastgeberinnen ihre Führung auf 14:24 (48.) ausbauen. Aber der ATSV steckte nicht auf. Stade wechselte nun munter durch, was die Bremerinnen nutzten und durch Christine Köster auf 17:26 (54.) herankamen. In der Schlussphase sorgten Insa Klün, Maike Leder (2) und Köster mit ihren Toren dafür, dass die Niederlage sich in Grenzen hielt.

Ein Wermutstropfen war aber die Rote Karte für Jasmin True, die nach einer unglücklichen Abwehraktion vom Feld musste ((55.). True, die schon angeschlagen ins Spiel gegangen war, droht nun längerfristig verletzte auszufallen. „Ich bin trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Stade war uns athletisch und läuferisch klar überlegen. Unser Fokus liegt jetzt ganz klar auf dem Heimspiel gegen Schüttorf“, sagte der B-Lizenz-Inhaber.

In der kommenden Woche will Klische seine Mannschaft gezielt auf das wichtige Heimspiel gegen den Tabellennachbarn (Sonntag, 17 Uhr) vorbereiten. Im Falle eines erneuten Heimsieges würde Habenhausen mit dem Aufsteiger vorerst die Tabellenplätze tauschen und wäre endlich im Mittelfeld der Liga angekommen. Damit würde sich der ATSV deutlich von den Abstiegsrängen absetzten und könnte doppelt so viele Punkte auf der Habenseiten haben wie Konkurrent Findorff. Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt sowieso die HSG Bützfleth/Drochtersen.

ATSV: Bohlen, Karametovic – I. Klün (2/1), Köster (4/1), Lange, Kumpf (7), Brandt, Leder (3), Abbes (4).

geschrieben von Gunnar Schäfer und veröffentlicht am 06.02.2017 im WeserKurier


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