Feb 2017 16

Die Gastgeberinnen starteten schlecht in die Partie. Von Anfang an waren die Hausherrinnen nicht wach genug und verloren in ihrer 3:2:1-Deckung viele Zweikämpfe. Dadurch lag der Aufsteiger schon mit 7:3 (16.) vorn. Hätte nicht ATSV-Torfrau ­Deniza Karametovic noch einen guten Tag erwischt, würden die Gäste Mitte der ersten Halbzeit deutlicher führen.

Dann fing sich der ATSV aber. Die von Christin Lange organisierte Abwehr stand nun wesentlich stabiler. Dadurch blieb der Gast rund acht Minuten ohne Torerfolg. Habenhausen konnte durch Kim-Anna Heidorn zwar zum 7:7 (24.) ausgleichen, übernahm aber nicht das Kommando. Sabine Peek glich 23 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wieder zum 9:9 aus.

Nach der Pause kämpfte seine Mannschaft weiter und konnte über 12:11 (39.) durch Katharina Kumpf mit 14:11 (42.) durch Insa Klün in Führung gehen. Habenhausen ­konnte diesen Vorsprung bis zum 18:15 (49.) durch Kumpf halten und steckte die Rote Karte gegen Heidorn (33.) gut weg.

Dann schwanden aber langsam die ­Kräfte bei den Blauen. Zudem hatten die Klische-Frauen einiges Wurfpech im Abschluss. Auch einige Zeitstrafen taten ihr Übriges. Die Gäste holten nun Tor um Tor auf. Zwar lagen die Habenhauserinnen bis zum 19:18 (56.) durch Christine Köster in Führung. Dann verstrickte sich die Heim-Sieben mehr und mehr in Einzelaktionen. Zudem wurde zu überhastet der Abschluss gesucht. Dadurch gelang den Südbremerinnen in der Schlussphase kein Tor mehr.

Schüttorf übernahm das Kommando und fuhr einen knappen Sieg ein. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Klische vom Auftritt seiner Mannschaft. „Nach der unnötigen Niederlage stecken wir nun wirklich mitten im Abstiegskampf“, erklärte er. Nun muss seine Mannschaft am nächsten Samstag beim Tabellendritten TV Dinklage (16.30 Uhr, Schulstraße), die verloren Punkte wiederholen.

Eventuell reicht Platz 13

Es gibt für Habenhausen nur noch End­spiele. Zwar ist Stadtrivale SG Findorff deutlich an die Habenhauser herangerückt, aber eventuell könnte auch Platz 13 in der Tabelle ­reichen, wenn der VfL Oldenburg II in der 3. Liga absteigen würde, müsste der VfL ­Oldenburg III die Oberliga verlassen.

Zurzeit ist die Oldenburger Bundesligareserve nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt. Aber Habenhausen hat noch neun Spiele und die Konkurrenz, die unter ihnen steht, noch als Gegner. Genügend Möglichkeiten also, selbst die erforderlichen Punkte zu sammeln.

ATSV: Karametovic, Bohlen – True, Klün (6/2), Köster (4), Lange (1), Kumpf (2), Peek (2), Rave, Heidorn (2), Leder (1), Abbes (1).

geschrieben von Gunnar Schäfer und veröffentlicht am 16.02.2017 im WeserKurier.


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