Feb 2017 09
Verbandsliga-Handballer feiern innerhalb von zwei Tagen Siege gegen Haren und Langen

ATSV Habenhausen II – TuS Haren 29:21 (13:10): In eigener Halle nahm die ATSV-Reserve eindrucksvoll Revanche für die erlittene Hinspielniederlage. Dabei war dieses Mal die Defensive der Erfolgsgarant. In der 6:0-Abwehr hatten die Südbremer die Achse Stefan Sträche/Martin Giesen einigermaßen im Griff. Zwar gelangen dem Duo 13/3 Tore, aber Habenhausen war dafür auf den Halbpositionen und Außen in der Abwehr wesentlich agiler. Über diese Positionen waren die Gäste kaum einmal erfolgreich. Bereits nach der Anfangsphase lagen die Blauen mit 4:0 (9.) in Führung. Danach fanden die Emsländer besser ins Spiel. Trotzdem lagen die Gastgeber ständig vorn.

Zur Pause führte die Heim-Sieben mit 13:10. Auch in der zweiten Halbzeit war die ATSV-Abwehr weiter gallig. Dadurch konnte sich die Bremer weiter absetzen. Als dann dem ATSV, beginnend in Unterzahl vier Tore nacheinander durch Hauke Marien, Lukas Schäfer (2) und Marco Wilhelms gelangen, konnte sich die Kühn-Mannen vorentscheidend auf 22:14 (44.) absetzen. Damit war eigentlich schon früh der Drops gelutscht. Zwar bemühte sich Haren, den Abstand nicht größer werden zu lassen. Am ATSV-Sieg war aber nicht mehr zu rütteln. „Ich war heute sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, meinte Kühn.

 ATSV II: Wilshusen, Hamann – Besuden, Wilhelms (6/3), Janssen (2), Fronz (5), Schäfer (6), T. von der Heyde, Häusler (1), Klün, Rohländer (2), Marien (4), Nowakowski.

TV Langen – ATSV Habenhausen II 28:32 (15:18): Leider konnte Habenhausen II nicht an die Leistung aus dem Haren-Spiel anknüpfen. Zwar stand erneut die Defensive der Südbremer und provozierte die Hausherren zu vielen technischen Fehler. Daraus konnte der Gast aber kaum Kapital schlagen. Zu viele Bälle gingen dann abermals im Konterspiel verloren. Aufgrund der vielen technischen Fehler auf beiden Seiten war es ein zerfahrenes Spiel. Trotzdem lagen die Blauen immer in Führung. Aber die Mannschaft von ATSV-Trainer Julian Kühn, der extra aus Lüneburg anreiste, wo er beruflich unterwegs war, konnte sich nicht absetzen. Habenhausen II führt ständig mit zwei bis drei Toren. So auch zur Pause, als Marco Wilhelms mit dem Halbzeitpfiff noch den 18:15-Pausenstand per Siebenmeter markierte.

In der zweiten Halbzeit minimierte der ATSV II zunächst seine Fehler und konnte sich zunächst durch einen weiteren Treffer von Wilhelms auf 24:17 (43.) absetzen. Dieser Vorsprung hielt bis zum 28:21 (49.). Im Angesicht der sicheren Führung wechselte Kühn schon früh durch. Das wäre aber fast ins Auge gegangen, denn Langen nutzte diesen Umstand und kam wieder auf 27:29 (57.) heran. Dann besann sich der Gast aber wieder auf seine Tugenden und machte mit Toren von Flemming Stüven (2) und Martin Nowakowski endgültig den Sack zu. „Wir waren zwar gut in der Defensive, konnten davon aber nur bedingt profitieren“, bemängelte Kühn.

 ATSV II: Wilshusen, Hamann – Wilhelms (7/2), Janssen (4), Fronz (4), Schäfer, T. von der Heyde (3), Ruthke (4), Klün (1), Stüven (2), Marien (3), Nowakowski (4).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am  09.02.2017 im Weser Kurier.


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