Feb 2017 23

volleyball Erfiolgreich zusammen im Block: Katja Bosse und Stefanie Setzer © Katja Nonnenkamp-Klüting

Erfolgreich zusammen im Block: Habenhausens Katja Bosse und Stefanie Setzer. Dennoch gab es für den ATSV zwei Niederlagen. (Katja Nonnenkamp-Klüting

Die Habenhauserinnen begannen stark und waren im Block für die Gäste vom TV Bremen-Walle 1875 kaum zu überwinden. „Wir haben auch mit unseren Aufschlägen und Angriffen viel Druck gemacht“, sagte Schweder. Den Beginn des zweiten Durchgangs verschliefen die Gastgeberinnen jedoch und lagen schnell mit 1:6 und 5:14 zurück. Vor allem in der Annahme hatte der ATSV Probleme und erschwerte es damit den Zuspielerinnen Nicole Zeyfang und Nadine Donzelmann, das Spiel am Netz variabel aufzuziehen. So ging dieser Satz an Walle.

Obwohl es im dritten und vierten Durchgang wieder enger zuging, schenkten die Gäste den Habenhauserinnen keinen Punkt und wurden vor allem in den Schlussphasen immer sicherer. „Ich bin trotzdem nicht traurig, denn es war ein schönes Spiel auf hohem Niveau“, sagte Schweder. Sie fand, ihr Team habe eine gute Mannschaftsleistung abgeliefert, lonte aber auch die Zuspielerinnen sowie die Angreiferinnen Anka Wessels und Stefanie Setzer.

Auch im zweiten Match des Tages kämpften die Habenhauserinnen um jeden Ball gegen das dynamisch agierende Team von Bremen 1860. Obwohl die ersten beiden Durchgänge an die Gäste gingen und Bremen 1860 in Satz drei sogar mit 17:3 führte, steckten die Gastgeberinnen nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Aufschlagserien von Nicole Zeyfang und Corina Schluroff brachten die Wende und ließen Habenhausen sogar noch mit 26:24 triumphieren. Satz Nummer vier sollte so gut beginnen, wie Satz drei aufgehört hatte: Mit 7:0 gingen die Gastgeberinnen in Führung, jedoch glichen die 1860erinnen mit 9:9 ihren Fehlstart schnell wieder aus und hatten am Ende hauchdünn das glücklichere Händchen. Die knappen Satzergebnisse zeigten, dass der ATSV nur sehr knapp diese 1:3 Niederlage einstecken musste. „Die Liga ist wieder mal sehr eng besetzt, unsere Einstellung hat heute gestimmt, deshalb bin ich soweit zufrieden“, so Schweder.

ATSV Habenhausen: Beisner, Bosse, Diez, Donzelmann, Giese, Bösche, Ronzelmann, Rocek, Schluroff, Setzer, Wessels, Zeyfang

Geschrieben von Kazja Nonnenkamp-Klüting, veröffentlicht am 23.02.2017 im Weser Kurier.


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