Feb 2017 23
Habenhauser Oberliga-Handballer deklassieren die HSG Delmenhorst mit 31:15

Im Spiel gegen das Kellerkind wirkte erstmals wieder Derk Marien mit. Der Habenhauser Rückraumspieler, der zuletzt für die Hastedter gespielt hatte, soll zumindest bis zum Saisonende Mattes Helbig ersetzen, der studienbedingt ein Auslandssemester in China absolviert. Somit konnte Marien erstmalig wieder mit seinem Bruder Hauke zusammen auflaufen, der aus der Reserve aushalf, weil Rechtsaußen Felix Meier fehlte.

Zunächst taten sich die Gastgeber aber schwer. Delmenhorst setzte die 6:0-Deckung der Habenhauser immer wieder mit dem Einsatz eines siebten Feldspielers für den Torwart unter Druck. Außerdem ließ der ATSV wieder zu viele Chancen ungenutzt liegen. Dadurch wechselte die Führung mehrfach. In der 19. Minute führte sogar der Gast letztmalig durch einen Treffer von HSG-Spielmacher Frederic Oetken mit 7:6. Damit hatten die Delmestädter aber ihr Pulver verschossen. Die Blauen übernahmen nun das Kommando und münzten den Rückstand durch Tore von Björn Wähmann (3/1), Lukas Ole Müller und Mirco Wähmann in eine 11:7-Führung (28.) um.

Nach dem Seitenwechsel drehte Habenhausen mächtig auf. Olaf Abshagen vernagelte das Tor regelrecht und die Südbremer zogen auf 16:8 (36.) vorentscheidend davon. Die Chancenverwertung der Hausherren ließ nun nicht mehr zu wünschen übrig und Habenhausen konnte seine Führung über 22:12 (44.) durch Derk Marien auf 25:14 (49.) durch Ulf Grädtke ausbauen. Selbst in der Schlussphase schalteten die Bremer nicht zurück. Dadurch erhöhte der neue Primus noch von 25:15 (51.) auf 31:15 zum Ende. „Ich bin mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat den Gegner bis zum Schluss unter Druck gesetzt“, erklärte Müller-Dormann. Nun muss der ATSV die Tabellenführung beim Dritten TV Cloppenburg (Sonnabend, 19.30 Uhr, TVC-Halle) bestätigen. Dafür setzt der ATSV einen Bus ein. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse oliverbehn@t-online.de anmelden.

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 23.02.2017 im Weser Kurier.


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