Feb 2017 20
TV Oyten muss sich Habenhausen III denkbar knapp beugen

Allerdings war Oytens Trainer Marius Brandt mit dem Auftritt seiner Sieben nicht unzufrieden. Besonders nach der schwachen ersten Halbzeit habe sein Team Gesicht gezeigt. „Wir wissen, was wir können. Und genau das haben wir in der zweiten Halbzeit auf die Platte gebracht“, sagte der Coach. Zur Pause sah Oyten bereits wie der sichere Verlierer aus. Die Gäste bewiesen jedoch Moral und starteten nach dem Wiederanpfiff eine Aufholjagd. In der 50. Minute stellte Anton Zitnikov den Ausgleich her – 22:22. Drei Minuten später brachte Sören Blumenthal die Brandt-Sieben sogar mit 24:23 in Führung. „Danach haben wir es dann aber verpasst, die Entscheidung herbeizuführen“, meinte der Trainer der „Vampires“.

Sogar das Gegenteil sollte eintreten. Die abstiegsbedrohten Habenhauser drehten die Begegnung erneut und führten rund eine Minute vor dem Schlusspfiff mit drei Toren (29:28). Die verbliebene Zeit sollte den Gästen nicht reichen, um die Partie erneut zu wenden. Der Hauptgrund der Niederlage habe jedoch in der ersten Halbzeit gelegen, meinte Marius Brandt: „In den ersten 30 Minuten haben wir uns insgesamt 28 Fehler geleistet. Das ist natürlich zu viel. Unserer schwachen Leistung aus der Anfangsphase sind wir hinterhergelaufen.“

Ein Sonderlob verteilte Brandt an das Trio Noah Dreyer, Malte Meyer und Fynn Mosel. Bester Schütze beim TV Oyten war jedoch Anton Zitnikov, der insgesamt zehn Tore für die Gäste erzielte.

Geschrieben von Florian Cordes, veröffentlicht am 20.02.2017 im Weser Kurier.


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