Mrz 2017 16
Oberligist bezwingt Elsfleth mit 34:25
Bremen. Die Habenhauser Oberliga-Handballerinnen können doch noch gewinnen. Im Heimspiel gegen den Elsflether TB gingen die Südbremerinnen nach dem 34:25 (17:12)-Sieg endlich mal wieder mit zwei Punkten auf der Habenseite vom Platz. Durch den Erfolg tauschte Habenhausen in der Tabelle die Plätze mit der HSG PHOENIX und belegt nun aufgrund des wesentlich besseren Torverhältnisses Platz elf. Allerdings liegen die Mannschaften auf Plätzen elf bis 13 eng beieinander, weil auch Findorff (Platz 13) am Wochenende gepunktet hat.

ATSV-Trainer Marcel Klische wich in diesem Spiel von seiner sonstigen 3:2:1-Deckung ab. Er ließ gegen ein 5+1-Abwehr spielen. Abwechselnd nahmen Sabine Peek, aber auch Jasmin True Elsfleths Goalgetterin Jennifer Adami an die kurze Leine. Zwar konnte Adami zwölf Tore erzielen, davon waren aber die Hälfte Strafwürfe. Die Gastgeberinnen lagen von Anfang an vorn. In der hart umkämpften Anfangsphase konnte der ETB lediglich zwei Mal ausgleichen. Nach dem zwischenzeitlichen 5:5 (8.) konnten sich die Blauen durch drei Tore von Peek, Christine Köster und Insa Klün auf 8:5 (14.) absetzen. Damit war der Bann gebrochen. Die Heim-Sieben lag nun ständig in Front und baute die Führung in der Folgezeit sogar noch aus. Von 11:6 (17.) lagen die Hausherrinnen über 13:7 (20.) mit 17:12 zur Pause vorn.

Die Klische-Frauen kamen gut aus der Halbzeitpause und bauten ihren Vorsprung in den ersten Minuten nach er Pause auf 21:12 (34.) durch einen weiteren Treffer von Köster schnell aus. Die Gastgeberinnen führten nun ständig mit bis zu zehn Toren. Elsfleth fand durch die Manndeckung einfach nicht in seinen Angriffs-Rhythmus. Die Klische-Frauen hingegen trugen ihr Angriffsspiel mit hohem Tempo vor und trafen immer wieder die richtigen Entscheidungen. Erst als der ATSV im Angesicht der deutlichen Führung einen Gang zurückgeschaltet hatte, spielten auch die Gäste wieder mit.

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 16.03.2017.


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